"Wie Barcelona mit Regen"

Warum Sie 2020 unbedingt diese eine Stadt besuchen sollten

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Eine Reise wert: Die Kulturhauptstadt 2020 liegt an der Westküste...

Sie wissen noch nicht, wohin es Sie im neuen Jahr führen soll? Eine Stadt in Irland sollten vor allem Kulturbegeisterte unbedingt auf die To-Go-Liste setzen.

Sind Sie eher der Badeurlauber? Oder der Abenteurer, der gerne mit dem Rucksack durch die Lande zieht? Sind Sie eher interessiert an Flora und Fauna oder an Kultur? Für Letztere stehen im neuen Jahr vor allem zwei Städte als Reiseziel hoch im Kurs: eins liegt in Kroatien, eins in Irland.

Europäische Kulturhauptstadt 2020 lockt mit unzähligen Veranstaltungen

Galway, eine 80.000-Einwohner-Stadt an der Westküste Irlands, wurde zur Kulturhauptstadt 2020 ernannt. Die "Kulturhauptstadt Europa" ist eine Initiative der Europäischen Union, die jedes Jahr zwei Städte auswählt - eine aus den alten EU-Staaten und eine aus den neuen. Neben Galway darf sich Rijeka in Kroatien als Kulturhauptstadt 2020 betiteln. Ein weiterer Grund, Galway zu besuchen: Der Reiseführer "Lonely Planet" führt die irische Stadt unter den Top Ten der Orte, die man 2020 besuchen sollte - neben Washington, Kairo und Salzburg.

Galway punktet nicht nur als kleine, charmante Universitätsstadt mit vielen bunten Häuschen: Die Stadt gilt auch als Hot-Spot der traditionellen Musik des Landes. Sie soll die musischste und jugendfreundlichste Stadt Irlands sein, die nicht nur die Iren selbst mit vielen Veranstaltungen wie Festivals anlockt. "Galway ist wie Barcelona mit Regen, denn hier regnet es 240 Tage im Jahr", zitiert der Stern Kreativdirektorin Helen Marriage bei der Vorstellung des Kulturprogramms. Nicht nur Kunst und Kultur stehen im Vordergrund, der Titel "Europäische Kulturhauptstadt" soll auch dazu beitragen, Spannungen in Hinblick auf den Brexit abzubauen.

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Migration als großes Thema in Galway

Galway setzt als Kulturhauptstadt 2020 die drei Schwerpunkte Sprache, Landschaft und Migration, auch vor dem Hintergrund des Nordirlandkonflikts und der aktuellen Brexit-Entscheidungen. So soll laut Kreativdirektorin Marriage vermittelt werden, was es bedeute, "ein modernes europäisches Land in schwierigen Zeiten" zu sein. "Das Festival kommt gerade zur rechten Zeit", meint Adrian O'Neill als irischer Botschafter in London: "Wir brauchen die Kultur mehr denn je." Sie könne geistige Haltungen ändern, so der Botschafter.

Besucher können in Galway zum Beispiel eine Installation namens Borderline (Grenze) bestaunen, an welcher Bewohner beider Seiten der Grenzregion - in Irland und im nordirischen Londonderry - mitgewirkt haben, so der Stern.

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jg

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