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Preis-Schock in Ludwigshafen: Stadt hebt Tarife an – Taxifahren deutlich teurer

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Von: Daniel Hagen

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Ludwigshafen - Wer in der Chemiestadt in ein Taxi steigt, muss bald mehr zahlen. Grund dafür ist eine Anpassung der Tarife. Die Erhöhung tritt ab 1. Dezember in Kraft.

Wer selbst kein Auto hat und Bus sowie Bahn zu langsam findet, um an sein Ziel zu kommen, steigt oft in ein Taxi. Damit gelingt die Fahrt von A nach B in den meisten Fällen sehr gut – wenn man nicht gerade in einem Stau landet. Der einzige Nachteil am Taxi: eine Fahrt kostet viel mehr, als die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel!

Tarife angehoben: Taxifahren in Ludwigshafen wird bald teurer

In Ludwigshafen wird eine Fahrt mit dem Taxi bald sogar noch teurer. Wie die Stadt mitteilt, wird der Taxitarif ab 1. Dezember angehoben. Der Grundpreis steigt dann von 3 auf 3,60 Euro. Der Kilometerpreis beträgt zudem 2,90 Euro, ab dem vierten Kilometer 2,20 Euro. Bislang zahlt man für eine Strecke von drei Kilometern 2,60 Euro und danach 2 Euro. Ab vier Kilometern sinkt der Preis zudem auf 1,90 Euro. Außerdem steigt ab Dezember auch die Wartezeitgebühr von 30 auf 34 Euro.

„Nach einem Anhörungsverfahren und einer Wirtschaftlichkeitsberechnung entschied sich die Stadtverwaltung, die Tarifordnung anzupassen“, heißt es in einer Meldung der Stadt Ludwigshafen am Montag (31. Oktober). Zuletzt ist der Taxitarif am 15. Dezember 2019 erhöht worden. In Mannheim ist unterdessen das Fahrten-Kontingent für FrauenNachtTaxis angehoben worden. In der benachbarten Quadratestadt kann man seit Kurzem auch Fahrtenvermittler Uber nutzen.

Taxitarife werden angehoben: Stadt Ludwigshafen erklärt den Vorgang

In das Anhörungsverfahren seien zahlreiche Faktoren eingeflossen. So sind Taxiunternehmen mit Konzession in Ludwigshafen sowie beteiligte Institutionen, wie der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz e.V. und die IHK, dazu aufgefordert worden, sich zu einer möglichen Tariferhöhung zu äußern.

Zudem seien von der Stadtverwaltung auch Faktoren wie hohe Inflationsraten und steigende Energiekosten berücksichtigt worden. Hinzu kommt die mittel- und langfristigen Auswirkungen von Preisänderungen auf Unternehmensumsätze, Fahrgastzahlen und die Tarifentwicklung der Umlandkommunen. (pm/dh)

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