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Regen, Schnee, Sturm: 100-jähriger Kalender prophezeit ungemütlichen Herbst

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Die große Hitze ist vorbei – jetzt wird es nass. Der 100-jährige Kalender prophezeit uns einen ungemütlichen Jahresausklang.

Hamburg – Der Sommer im Jahr 2022 war heiß. Bringen Herbst und Winter dieses Jahr Abkühlung, viel Regen oder Schnee? Der 100-jährige Kalender hat dazu eine bestimmte Vorhersage, berichtet 24hamburg.de. Am 1. September war bereits meteorologischer Herbstanfang und in Hamburg hofft man, dass damit auch kühlere Tage einhergehen werden. Nach einem Sommer, der einen Hitzerekord nach dem nächsten brach und durch die Dürre vielerorts sogar für Wassernotstände sorgte, könnte man auch in der Hansestadt ein wenig Regen gut gebrauchen.

Was ist der 100-jährige Kalender?

Im 17. Jahrhundert verfasste der Abt Mauritius Knauer, Abt des Klosters Langheim in Lichtenfels in Oberfranken, das Calendarium oeconomicum practicum, das wir heute als den 100-jährigen Kalender kennen. Sieben Jahre lang notierte er jeden Tag sorgfältig die Wetterereignisse, um somit die Wahrscheinlichkeiten des Wetters auch in der Zukunft voraussagen zu können.

Regen im Herbst: Endlich wird es wieder kühl und nass – sagt der 100-jährige Kalender

Anfang bis Mitte September soll es laut dem 100-jährigen Kalender erst einmal eine Weile regnen, worüber sich vor allem die Landwirtschaft freuen dürfte. Ab dem 11. bis zum 14. September folgen dann noch einmal ein paar heitere Tage, gefolgt von erneuten Regenschauern bis zum 25. September. Vom 26. bis zum Ende des Monats können Spaziergänger aber bei angenehm warmem Herbstwetter die bunten Blätter genießen.  

Im Oktober des Jupiterjahres, in dem wir uns 2022 laut dem 100-jährigen Kalender befinden, soll es zunächst auch noch einmal warm und schön werden. Ab dem 17. Oktober kommt der erste Frost, während es nachmittags trotzdem noch oft recht warm ist. Ende des Monats soll das Wetter dagegen wieder trüb werden.

Schnee im Winter: Das ist die Vorhersage des 100-jährigen Kalender

Nach einem überwiegend verregneten September, kommt dann im November der erste weiße Niederschlag. Bereits am 11. November soll der erste Schnee fallen, der am 17. November aber schon wieder von trübem und tristem Matsch-Wetter abgelöst wird. Lesen Sie auch: Dieser ganz bestimmte Geruch - darum macht uns Sommerregen glücklich.

Wer rodeln gehen will, muss dann noch nur ein paar Wochen warten, denn Anfang Dezember, bis etwa zum 10. soll es noch einmal schneien. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn es soll außerdem sehr nebelig werden. Bis zum 18. Dezember kündigt sich dagegen raues und frostiges Wetter mit viel Wind an, der danach leider auch noch mit einer Woche Regen einhergeht und den Traum von der weißen Weihnacht zunichtemacht. Vom 19. bis zum 28. Dezember soll es regnen, aber immerhin Silvester verspricht wettertechnisch gut zu werden.

100-jähriger Kalender: Was ist wirklich dran an der Wettervorhersage?

Im 17. Jahrhundert verfasste der Abt Mauritius Knauer, Abt des Klosters Langheim in Lichtenfels in Oberfranken, das Calendarium oeconomicum practicum, das wir heute als den 100-jährigen Kalender kennen. Sieben Jahre lang notierte er jeden Tag sorgfältig die Wetterereignisse, um somit die Wahrscheinlichkeiten des Wetters auch in der Zukunft voraussagen zu können. Zweck des Ganzen war es, dass die Mönche die Landwirtschaft optimal umsetzen konnten.

Knauer stützte sich bei seinen Vorhersagen auf astrologische Vorstellungen und ging von der bereits damals umstrittenen Idee aus, dass die Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur, in festem Turnus aufeinander folgend, jeweils ein Jahr lang von Frühlingsbeginn bis Winterende entscheidend das Wetter beeinflussen.

100-jähriger Kalender: Wahrheitsgehalt ist umstritten

Demnach ist der 100-jährige Kalender auch noch heute umstritten. „Der 100-jährige Kalender sagt nichts vorher“, twitterte beispielsweise einmal der Meteorologe Jörg Kachelmann. Sollte der Kalender mit einer Prognose richtig liegen, sei das reiner Zufall. Immerhin den heißen Sommer 2022 hatte der Kalender bereits vorhergesagt. Ob er mit der Prognose für den Herbst und Winter 2022 erneut richtig liegt?

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