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Dezember wird frühlingshaft? Experten mit alarmierender Prognose für Winter

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Von: Pauline Wyderka

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Nach einem zu warmen Sommer und einem zu warmen Herbst folgt? Richtig: ein zu warmer Winter. Wetter-Experten geben eine alarmierende Prognose für die Wintermonate.

Das Jahr 2022 schreibt einen Wetter-Rekord nach dem anderen. Dabei zeichnet sich vor allem ein klarer Trend ab: Es ist zu warm. Auf den heißen Sommer in Baden-Württemberg folgt ein sommerlicher Herbst, folgt ein besonders milder Winteranfang. Die Angst vieler, im „Heizsparwinter“ in den eigenen vier Wänden zu bibbern, wird sich laut den Wetterprognosen für den Dezemberanfang zunächst nicht bestätigen. Stattdessen sollen geradezu alarmierende Frühlingstemperaturen herrschen.

Frühling mitten im Dezember: Auf den Wahnsinns-November folgt die nächste alarmierende Prognose

Auch in der zweiten Novemberwoche bleiben die Temperaturen mild und das Wetter gemäßigt. Experten halten eine Wahnsinns-Prognose für den letzten Herbstmonat bereit: Weiter soll es sommerlich in Baden-Württemberg bleiben. So sollen sich auch weiterhin weder klirrende Kälte noch Schnee durchsetzen können. Stattdessen zeichnet sich allem Anschein nach immer weiter ab: Auch der Winter startet warm.

Laut wetter.de geht das hitzige Jahr 2022 im Dezember noch einmal in den Endspurt – und nimmt den Frühling direkt vorweg. Frühlingshafte Temperaturen könnten demnach selbst Mitte Dezember noch herrschen. Mit einzelnen nächtlichen Temperatureinbrüchen, die ersten Schnee mit sich bringen können, sind tagsüber deutschlandweit bis zu 15 Grad drin.

Frühling mitten im Dezember: Alarmierende Trockenheit vorhergesagt

Nach einigen unterschiedlichen Einschätzungen scheinen sich auch das europäische Wetter-Model ECMWF und das amerikanische Modell NOAA erstmals einig darüber, dass der Dezember im Mittel wärmer als sonst ausfallen könnte. Ein weiteres Problem: Vor allem an Niederschlag soll es dem ECMWF zufolge im Winter mangeln. Um wie gewöhnlich ausgetrocknete Wasserspeicher wieder aufzufüllen, sollen die Wintermonate Dezember und Januar deutlich zu trocken werden.

Vorerst bleibt der Winter also schonend für den Geldbeutel, wenn es um die Heizkosten geht. Jedoch bereiten die für die Jahreszeit eigentlich zu hohen Temperaturen gerade Klimaforschern Kopfschmerzen und auch für Fans weißer Weihnachten könnte es in diesem Jahr eine erneute Enttäuschung geben. Verschiedene Wettermodelle prognostizierten schon im Oktober einen rekordverdächtig milden Winter.

Frühling mitten im Dezember: Milde-Rekord oder doch weiße Weihnachten?

Längerfristige Prognosen wie diese sind jedoch immer mit einer gesunden Skepsis zu behandeln. Sie können helfen, grobe Trends zu bekräftigen oder abzuschwächen, jedoch sind sämtliche Vorhersagen, die weiter als wenige Tage in der Zukunft liegen eher unsicher. Es könnte also doch weiße Weihnachten geben, wie diese Winter-Prognose für möglich hält, die sogar einen eiskalten Dezember vorhersagt. (paw)

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