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Rekord-Winter in Deutschland: Neueste Prognose lässt Experten erschrecken

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Von: Clara Veiga Pinto

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Die neuste Prognose des europäischen Wettermodells (ECMWF) für das Wetter im Winter fällt besorgniserregend aus. Es könnte einen Rekordwinter geben.

Kassel – Experten sind sich einig: Dieser Winter wird nicht nur deutlich zu warm, sondern auch zu trocken. Das zumindest legt die neuste Prognose des europäischen Wettermodells (ECMWF) für den Winter 2022/23 in Deutschland dar. Experten sind besorgt. Schon seit Monaten sagen Experten einen zu milden Winter voraus. Im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 soll dieser 2022 und Anfang 2023 in Deutschland rund zwei Grad zu warm ausfallen.

Experten sind sich einig: Wetter im Winter wird zu trocken und zu warm

Würde diese Prognose tatsächlich Wirklichkeit werden, könnte man von einem Rekordwinter für Deutschland reden. Auch das US-Wettermodell NOAA berechnet seit dem Sommer 2022 einen deutlich zu warmen Winter. Kaltlufteinbrüche werden immer wieder weiter nach hinten geschoben.

Besonders warm soll laut ECMWF der Februar 2023 ausfallen. Die Temperaturabweichungen betragen bis zu 2 Grad über dem Klimamittel.

Wetterprognosen für den Winter 2022/23
Dezembertrocken und warm
Januartrocken und warm
Februardeutlich zu warm - 2 Grad über dem Klimamittel

Wetter in diesem Winter: November bereits wärmer als üblich

Hinzu kommt nach dem extrem warmen Oktober auch noch ein warmer November. Zwischen dem Oktober und November gebe es außerdem erstaunliche und ungewöhnliche Ähnlichkeiten: Sowohl die Niederschlagsmenge, als auch die Temperaturen ähneln sich stark.

Besonders in Norddeutschland soll der November im Vergleich zwei bis drei Grad zu warm ausfallen. Auch fehlender Regen und die damit verbundene Trockenheit werden die Wintermonate laut Prognosen belasten. Bereits der Oktober und der gesamte Sommer 2022 waren zu trocken. Nur der September brachte mehr Regen.

Eine Frau geht im Olympiapark im Schnee spazieren.
Der Winter in Deutschland könnte eher zu warm ausfallen. Damit sinken auch die Chancen auf Schnee. (Symbolfoto) © Christof STACHE / AFP

Trockenes Winter-Wetter: Regen laut Experten nicht in Sicht

Und auch Dezember und Januar sollen zu trocken ausfallen. Normalerweise werden die Wasserspeicher im Winter wieder aufgefüllt – damit kann diese Saison nicht gerechnet werden. Das große Regendefizit schleppt sich ins nächste Frühjahr 2023, vermuten Experten.

Doch die Hoffnung auf Schnee muss nicht unbedingt schwinden: Auch ein Mildwinter kann Tage mit Kälte und Schnee bringen. (Clara Pinto)

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