1. Heidelberg24
  2. Service
  3. Wetter

Extrem-Wetter in BW: Sturm-Chaos wegen „Euro-Blizzard“ – DWD warnt vor Unwetter

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Baden-Württemberg - Noch bevor der erste Monat im neuen Jahr 2022 vorbei ist, warnt der Deutsche Wetterdienst bereits vor orkanartigen Böen, Frost, Glätte und Schnee:

In der am Donnerstag (27. Januar) veröffentlichten „Beschreibung der Warnlage Deutschland“, gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine erste Wetter-Warnung an alle Mitbürger heraus. Heftige Sturmböen im Norden, im Harz, und in den zentralen, östlichen und südlichen Mittelgebirgen machen schnell Angst das Haus zu verlassen. Außerdem erwartet den Süden Deutschlands gebietsweise Glätte, Glatteis, Frost und sogar Schnee. Doch das ist noch nicht alles! Besonders am Wochenende müssen die Bürger mit einem Horror-Wetter rechnen. Ein Ausblick auf die nächsten Tage:

BundesoberbehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952

Wetter in Deutschland: Heftige Sturmböen im Norden drohen – danach folgt Schnee

Auf der Plattform „The Weather Channel“ berichtet Meteorologe Jan Schenk von einem Orkan über der Ostsee. Außerdem erwartet Deutschland auch einen sogenannten „Euro-Blizzard.“ Da Deutschland an der Südwest-Flanke von Europa liegt, bekommen wir die meisten und stärksten Winde ab. Außerdem kündigt Schenk eine Sturmflut an. Schuld daran ist Sturmtief Marie, das ab Donnerstag für starke Winde sorgt. Es werden Sturmböen von rund 80 Stundenkilometer im Norden erwartet. Diese Geschwindigkeiten reichen schon aus, um an Weser und Elbe Sturmfluten auszulösen. 

Bis Freitagmittag bleibt es auch im Norden und Osten weiterhin stürmisch, am Samstag bildet sich sogar ein Orkan über der Ostsee, was eine Gefahrensituation für die Küstenregion bedeutet – mit Winden bis zu 120 Stundenkilometern oder höher. In der Nacht zum Sonntag treffen die gefährlichen Orkanwinde dann auch den Osten, um die Städte Rostock und Dresden.

Ab Montag verzieht sich Sturm jedoch und flacht laut Prognose des Meteorologen möglicherweise ab. Für alle Schnee-Fans kommen zu Beginn der nächsten Woche auch erfreuliche Nachrichten: Es soll nämlich in ganz Deutschland ab Montag, dem 31. Januar schneien. 

Wetter in Baden-Württemberg: Experten mit Sturmwarnung am Wochenende

Doch wie sieht es in unserer Region aus? Laut dem Online-Portal wetter.com, erwarten uns auch in der Region Heidelberg ab Donnerstag Sturmböen von rund 49 Stundenkilometer bei bitterkalten 2 Grad Celsius. Am Wochenende, wenn an der Küste Orkanstürme erwartet werden, kommen wir in Baden-Württemberg mit Stürmen von maximal 53 Stundenkilometer gut weg. Auch die Temperaturen steigen am Wochenende; mit bis zu 7 Grad Celsius wird es deutlich angenehmer als zuvor.

Aber wo bleibt der versprochene Schnee? Laut aktueller Vorhersage von wetter.com, soll es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit regnen, Schnee hier also weit gefehlt. Allerdings gibt der DWD eine andere Meldung für die Region heraus, die die Hoffnung auf Schnee wieder aufleben lässt. Der Deutsche Wetterdienst gibt folgende Meldung raus: Zwischen 13:40 und 15:30 Uhr muss streckenweise mit Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden.  Zwischen 12 und 21 Uhr warnt der Wetterdienst vor Windböen zwischen 50 km/h und 60 km/h. Für den Donnerstagabend ab 18 Uhr bis Freitagmorgen 10 Uhr wird abermals vor Glätte gewarnt und sogar der sehnlich erwartete Neuschnee angekündigt. Ebenfalls Donnerstagabend bis Freitagmorgen erwartet der Deutsche Wetterdienst leichten Frost mit Temperaturen zwischen 0 und -4 Grad Celsius.

Bürger in Baden-Württemberg können sich also auf ein wenig Schnee einstellen. Allerdings birgt die weiße Landschaft auch einige Gefahren für Autofahrer! Also bitte vorsichtig fahren und vor allem morgens auf Glatteis achten. (lrq)

Auch interessant

Kommentare