1. Heidelberg24
  2. Service
  3. Wetter

Pollen-Wetter im Juni: Diese Gewächse sollten Allergiker jetzt im Blick haben

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jason Blaschke

Kommentare

Auch im Juni sind noch Pollen unterwegs, auf die alle Allergiker in Deutschland besonders achten müssen. Im Sommer sind es primär die wilden Kräuter.

Das Wetter im Mai in Baden-Württemberg war bisher von viel Sonne und angenehmen Temperaturen geprägt. Die ideale Zeit also für schöne Spaziergänge oder ein entspanntes Picknick. Doch gerade Menschen, die auf bestimmte Pollen oder Gräser empfindlich reagieren, sollten auch im Juni vorsichtig unterwegs sein, denn: Der Pollenflug ist noch nicht vorbei. Gerade die wilden Kräuter sind erst im Sommer richtig aktiv, wie das Portal „evidero“ berichtet.

Gänsefuß ist „Allergiker-Schreck“ im Juni – wo die Pflanze vorkommt

Als „Allergiker-Schreck“ Nummer eins benennt das Portal das Gänsefuß-Gewächs, welches gerne auf Waldlichtungen, aber auch an Wegrändern wächst. Die Pollen der Pflanze gelten als sehr aggressiv, weshalb sie vielen Allergikern Probleme bereiten. Bereits sehr geringe Dosen können lautevidero“ Symptome wie Atemnot, Juckreiz, Niesen, Husten oder Schnupfen auslösen. Das ist besonders dann der Fall, wenn sich die Pollen mehrerer Pflanzen vermischen.

Gerade in der aktuellen Zeit ist es deshalb wichtig, die Symptome von Heuschnupfen und Corona zu unterscheiden und richtig auf die Beschwerden zu reagieren. Berichten von 24vita.de zufolge können mehrere Hausmittel bei einer Pollenallergie helfen oder die Symptome zumindest lindern. Tipps wie Duschen am Abend oder Sport treiben helfen auch in der Zeit, in der die Wildkräuter sehr viele Probleme verursachen können. Dazu zählen laut „evidero“ folgende Gewächse:

Juni-Wildkräuter können Allergie auslösen: Wie Betroffene richtig reagieren

Andere Wildkräuter wie Wegerich, Ampfer oder Fichte produzieren zwar auch Pollen, sind aber für die allermeisten Allergiker eher harmlos. Lediglich in einzelnen Fällen oder wenn Allergiker stark mit der einzelnen Pflanze in Berührung kommen, können manche Betroffene allergische Reaktionen bekommen. Ist eine Pollenallergie besonders stark ausgeprägt, sollten Betroffene grundsätzlich einen Arzt aufsuchen.

Leidet ein Allergiker massiv unter seinen Beschwerden, kann der Arzt sogar eine Kranmeldung bei Heuschnupfen ausstellen und im individuellen Fall auch Medikamente verordnen. In der medikamentösen Allergie-Therapie können Antihistaminika, Kortikosteroide, Chromone, Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten oder auch abschwellende Nasentropfen und -sprays zum Einsatz kommen, heißt es auf „gesundheitsinformation.de“ zu den möglichen Therapieoptionen.

Neben Gänsefuß und Beifuß – die Gewächse sind im Juni sehr Pollen-Aggressiv

Auch kann es helfen, bestimmte Gebiete zu meiden, in denen Gewächse wachsen, die im Juni für ihre Pollen-Aggressivität bekannt sind. Dazu zählen neben Gänsefuß und Beifuß auch Roggen, Akazie und Gräser. Allein eine einzelne Roggen-Ähre kann laut „evidero“ circa vier Millionen Pollenkörner produzieren, was das Getreide zu einem berüchtigten Heuschnupfen-Auslöser macht. Akazien und Gräser sind keine typischen Juni-Pflanzen, blühen aber bis Ende des Monats weiter.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Pollen-Gefahr im Juni geringer ist, als im Mai. Bei mehreren berüchtigten Allergie-Auslösern ist die Blütezeit vorbei, lediglich einige wenige Gewächse wie Gänsefuß oder Beifuß haben im Juni noch Pollen-Saison – und müssen bedacht werden, wenn eine Allergie besteht. Vielen Allergikern kommt zugute, dass in Baden-Württemberg erst vor kurzem erhöhte Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen das Pollen-treiben eingeschränkt haben.

Auch interessant

Kommentare