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November-Wetter – mächtiger „Wärme-Dom“ bringt wieder Herbst-Hitze

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Von: Marten Kopf

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Winter adé? Nach einem viel zu warmen Oktober nimmt sich der November zwar deutlich „herbstiger“ aus – doch das könnte nur vorübergehend sein. Die Temperaturen steigen wieder, schuld ist warme Saharaluft.

So langsam aber sicher hatten wir uns ja dann doch gewundert. Nachdem sich der Oktober als einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen entpuppt hatte, war die große Frage, wann das Wetter denn nun in Richtung Herbst umschlagen würde. Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit. Und tatsächlich nimmt sich der Folgemonat schon deutlich kühler aus, zu Novemberbeginn jedenfalls fielen die Temperaturen erstmal deutlich – der Herbst schien da.

Wetter im November: „Mächtiger Wärme-Dom“ über Europa

Doch man mag es nun glauben oder nicht: Fallenden Temperaturen zum Trotz – zu warm ist er vergleichsweise eigentlich immer noch, dieser Herbst in Baden-Württemberg. Und das wird sich erstmal wohl auch nicht ändern. Der Grund dafür liegt wie so oft nicht hierzulande, es ist die nordafrikanische Sahara, aus der nach wie vor warme Luftströme zu uns kommen. So hat der Frühwinter zumindest vorerst keine echte Chance, sich durchzusetzen.

8 bis 10 Grad zu warm sei es für die aktuelle Jahreszeit, sagt etwa Wetterexperte Dominic Jung von wetter.net und spricht von einem „mächtigen Wärme-Dom“, der da über Europa liege und den Frühwinter fernhalte. Zwar zeigen erste Prognosen, dass die Novembermitte durchaus feucht werden könnte, den Temperaturen aber kann das nichts anhaben.

Nach Herbst-Hitze im November: Erste Prognosen halten „eiskalten“ Dezember für möglich

Bis zu 15 Grad prophezeit Meteorologe Jung denn auch zur Monatsmitte. In der Woche zwischen dem 14. und dem 19. November liegen die Tageshöchsttemperaturen voraussichtlich durchgängig über 12 Grad, so die Vorhersage. Winter adé kann man da wohl sagen. Nachts kühlt es naturgemäß zwar ab, selbst da aber dürfte das Thermometer kaum unter 7 bis 8 Grad fallen. Wir erinnern uns: Bis Weihnachten sind es nur noch knappe sechs Wochen.

Wann der Winter denn nun endlich Einzug hält, steht noch in den Sternen, erste Winter-Prognosen halten immerhin einen „eiskalten“ Dezember für möglich. Ob der uns dann die erhoffte weiße Weihnacht beschert, bleibt abzuwarten. Fest steht: Aktuell könnten wir von Schnee und Eis entfernter kaum sein. (mko)

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