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Adler kassieren in Krefeld erste Saisonniederlage

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Von: Robin Eichelsheimer

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© Adler Mannheim

Nach dem sensationellen 5:2-Sieg gegen den amtierenden Champ aus Ingolstadt folgt nur zwei Tage später der Dämpfer. Nach 60 Minuten zeigt die Anzeigetafel zwar wieder ein Endergebnis von 5:2, doch leider nicht für die Adler.

Für Sinan Akdag hatte die Partie gegen Krefeld eine ganz besondere Bedeutung, schließlich spielte der gebürtige Rosenheimer sieben Jahre für die Pinguine. Doch es war sein neues Team, das besser in die Partie startete. Andrew Joudrey in der dritten Spielminute und Robert Raymond (5.) prüften Tomas Duba im Tor, doch der Schlussmann der Hausherren war zur Stelle.

Bis zur ersten Unterzahlsituation hatten die Adler den Gegner und das Spiel im Griff,  doch dann kassierten die Blau-Weiß-Roten in der 13. Minute beim Powerplay der Krefelder den ersten Treffer durch Kyle Sonnenburg. Dieses Tor beflügelte die Hausherren, Krefeld fand immer besser ins Spiel. Dass dieser Spielstand in die Drittelpause gerettet werden konnte, war vor allem Dennis Endras zu verdanken, der gegen Mebus (15.), Perrault (16.) und Pietta (17.) gleich drei Mal bärenstark parierte.

Übrigens: Die Adler gastieren am Sonntag (16. Februar 2020) bei den Berlin. Alle Infos zur DEL-Partie Adler Mannheim gegen Eisbären Berlin findest Du in unserem Live-Ticker:

Im zweiten Abschnitt brachten sich die Adler durch unnötige Strafzeiten selbst aus dem Rhythmus. Die Pinguine spielten zu diesem Zeitpunkt einfach cleverer und nahmen Dennis Endras ordentlich in die Mangel. Doch auf den Keeper war Verlass. Erst scheiterte Nick St. Pierre, dann hatte der Adler-Schlussmann Glück, als Kyle Sonnenburg mit einem Hammer von der blauen Linie nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite scheiterte Matthias Plachta (33.) ebenfalls am Gestänge des Tores. Es war die stärkste Phase der Adler, doch leider blieben die Tore aus. Nicht so bei den Krefeldern: die nutzten nämlich zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels einen Konter und erhöhten durch Daniel Pietta auf 2:0. Wenig später erzielte Nick St. Pierre sogar das 3:0.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand warfen die Adler im letzten Drittel alles nach vorne. Danny Richmond verkürzte in der 48. Minute zwar noch einmal auf 1:3, doch die Freude über den Anschlusstreffer war nur von kurzer Dauer. Nur zwei Minuten später stellte der Kapitän der Pinguine Herberts Vasiljevs den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her - 4:1 in der 50. Spielminute. 

Geoff Ward nahm zwar drei Minuten vor dem Ende der Partie Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber auch diese Maßnahme zahlte sich letztlich nicht aus, im Gegenteil: Daniel Pietta erzielte das 5:1 ins verwaiste Tor der Adler und sorgte somit für die endgültige Entscheidung. Martin Buchwiesers Treffer drei Sekunden vor Schluss war dann nur noch Ergebniskosmetik. 

Adler Mannheim/rob

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