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Überraschendes Ende - Adler gewinnen mit 4:3

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Von: Martina Knopik

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Zitterpartie für Trainer Geoff Ward. © picture alliance / dpa

Mannheim - Ein atemberaubendes Spiel lieferten sich die Adler Mannheim gegen die Iserlohn Roosters. Trotz eines 0:3 Rückstands gingen die Adler am Ende mit 4:3 als Sieger aus dem Rennen.

Was für ein atemberaubender Eishockeyabend in der SAP Arena: Trotz eines 0:3-Rückstandes drehten die Adler nach einer irren Aufholjagd die Partie und gewannen am Ende verdient mit 4:3 gegen die Iserlohn Roosters. Das Team von Geoff Ward sicherte sich somit den zweiten Heimsieg in Folge.

Ein Sieg aus zwei Spielen – so lautete die Bilanz der Adler vor dem dritten Spieltag der DEL. Die 2:5-Niederlage in Krefeld trübte nur kurz den überaus gelungenen Saisonstart gegen den amtierenden Meister. Dementsprechend konzentriert und engagiert starteten die Adler in die Partie gegen die Roosters. Robert Raymond prüfte gleich zu Beginn die Reflexe von Gäste-Schlussmann Mathias Lange und nachdem auch Jochen Hecht aus dem Slot kein Glück hatte, fuhren die Iserlohner im direkten Gegenzug einen Konter, den Brooks Macek eiskalt zum 1:0 vollendete. Die Adler ließen sich von diesem frühen Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen und hielten das Tempo weiter hoch. Chancen im Minutentakt waren die Folge, aber das Tor wollte im ersten Drittel einfach nicht fallen.

Übrigens: Die Adler gastieren am Sonntag (16. Februar 2020) bei den Berlin. Alle Infos zur DEL-Partie Adler Mannheim gegen Eisbären Berlin findest Du in unserem Live-Ticker:

Mit einer Überzahlsituation für die Adler ging es im zweiten Drittel weiter, doch der Kasten der Gäste schien wie verhext zu sein. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Roosters nutzten in der 28. Spielminute eine ihrer wenigen Chancen im Mittelabschnitt und erhöhten durch Derek Whitmore auf 2:0. Nur vier Minuten später besorgte Ryan Button gar das 3:0. Die Adler wirkten etwas geschockt. Es dauerte einige Zeit, bis sich das Team von Geoff Ward wieder fing und das Spiel in den Griff bekam. Es folgte ein Sturmlauf der Blau-Weiß-Roten mit einigen hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, aber Mathias Lange im Gehäuse der Roosters wusste zu überzeugen und parierte mehrmals bärenstark. Der Lohn für die harte Arbeit machte sich dann erst in der 35. Spielminute auf der Anzeigetafel bemerkbar. Danny Richmond zog von der Bande in die Mitte und haute die Scheibe zum 1:3 in die Maschen. Die Adler waren wieder im Geschäft, die Fans auf den Rängen peitschten ihre Mannschaft nach vorne und 14 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels traf Matthias Plachta nach einer unnachahmlichen Einzelleistung zum 2:3.

Im Schlussabschnitt machten die Adler dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Kai Hospelt und Jon Rheault vergaben kurz nach Wiederbeginn gute Möglichkeiten. Auch Glen Metropolit blieb der Ausgleichstreffer in der 44. Minute verwehrt. Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem absoluten Nervenkrimi, den die Adler letztlich für sich entscheiden konnten. Drei Minuten vor dem Ende besorgte Neuzugang Jamie Tardif mit einem Hammer in den Winkel den Ausgleich für die Hausherren. Wer jetzt allerdings dachte, die Partie würde in die Overtime gehen, der wurde eines Besseren belehrt. 19 Sekunden vor dem Ende traf Jon Rheault nach überragender Vorarbeit von Glen Metropolit zum viel umjubelten Siegtreffer.

Am Sonntag treffen die Adler in SAP Arena auf die Grizzly Adams Wolfsburg. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.

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