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7:3! Adler schießen Straubing aus SAP Arena

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Von: Robin Eichelsheimer

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© MANNHEIM24/Daniel Glaser

Mannheim - Dank des 7:3-Erfolgs gegen Straubing holen die Adler wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Auch wenn die Anzeigetafel am Ende nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt, war es unterm Strich dennoch ein verdienter Erfolg!

Nach dem überraschenden und überraschend deutlichen Heimerfolg gegen die Eisbären Berlin am Sonntag (14. Januar) müssen die Adler nur zwei Tage später erneut vor heimischer Kulisse im Nachholspiel gegen DEL-Schlusslicht Straubing ran.

Und das Team von Headcoach Bill Stewart verschwendet keine Zeit, um die Weichen für die nächsten drei Punkte zu stellen: Sinan Akdag schnappt sich den Rebound nach Schlagschuss von David Wolf und schlenzt lässig zum 1:0 in der 2. Minute ein – Ex-Adler-Keeper Drew MacIntyre ist dabei ohne Chance!

Aber die Niederbayern zeigen die richtige Reaktion. Mike Heddens Schuss aus kurzer Distanz kann Dennis Endras noch abwehren, doch Alexander Dotzlers Hammer von der blauen Linie lässt die Scheibe schließlich im Netz zappeln (1:1, 5.)

Die Gäste nehmen den Rückenwind mit und machen ordentlich Druck, auch wenn ein Powerplay nach Strafe für Mannheims MayMurchy im Sand verläuft. Gerade als die Blau-Weiß-Roten wieder besser werden, trifft Alexander Oblinger zum 1:2 (15.), dreht die Partie.

Kurz darauf dann die Antwort der Adler: Zwei Minuten vor der Drittelpause hat Ryan MacMurchy etwas Platz – genug, um den Puck im Tor der Gäste unterzubringen und Straubings Führung zu egalisieren (2:2, 17.).

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Der Mittelabschnitt bleibt lange ohne Highlight, Chancen sind zunächst Mangelware. In der 27. Minute dann aber ein Raunen in der SAP Arena: Nach einem bösen Fehlpass der Adler steht Max Renner plötzlich alleine vor Dennis Endras – der Goalie aber mit ganz starkem Reflex!

Die Mannheimer finden in dieser Phase so gar nicht zu ihrem Spiel, individuelle Fehler häufen sich. Und dann - als eigentlich niemand damit rechnet - der 3:2-Treffer für die Hausherren!

Ex-NHL-Star Marcel Goc lässt sein ganzes Können aufblitzen, als er abgeklärt in der gegnerischen Hälfte auf eine Anspielstation wartet und schließlich Christoph Ullmann findet, der MacIntyre überwindet (3:2, 32.).

Die Mannheimer wirken durch den Treffer wieder ein wenig gefestigter und werden mutiger. Als Austin Madaisky wegen Haltens auf die Strafbank muss, wittern die Adler ihre Chance – und werden belohnt!

Garrett Festerling und Devin Setoguchi setzen Tigers-Keeper MacIntyre reichlich unter Druck, schließlich ist es aber Andrew Desjardins, der die Scheibe irgendwie hinter die Linie zum 4:2 (39.) stochert. 

Aufgrund eines Crosschecks von Dennis Reul kurz nach der Drittelsirene gehen die Hausherren in Unterzahl in den Schlussabschnitt – und die Tigers nutzen das Powerplay umgehend aus. Austin Madaisky zieht von halbrechts ab – Dennis Endras hat keine freie Sicht und muss schließlich hinter sich greifen (4:3, 42.). 

Zum Glück für die Adler ist Straubing in der Folge nicht abgeklärt genug, kassiert in der 48. Minute erneut eine Strafe wegen Haltens. Und wie es an diesem Abend so ist, wird auch dieses Überzahl-Spiel mit einem Tor vergoldet. Mathieu Carle findet Ryan MacMurchy am linken Bullykreis. Der Stürmer schiebt die Scheibe ins kurze Eck, erzielt den zweiten Treffer des Abends und erhöht zum 5:3

Zwei Minuten vor Schluss macht Andrew Desjardins mit einem Emptynetter und seinem ebenfalls zweiten Treffer den Sack zu (6:3, 58.). 

Doch der Torreigen ist noch nicht beendet: In der letzten Spielminute belohnt sich Garrett Festerling dann noch für seinen starken Auftritt und sorgt mit seinem Treffer zum 7:3 für den Endstand.

Unterm Strich ist das Ergebnis vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen, doch das ist am Ende egal. Was zählt, sind die drei Punkte, die sich am Ende im Kampf um die Playoff-Plätze noch als äußerst wichtig erweisen könnten.

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Am Freitagabend (19. Januar, 19:30 Uhr) geht es für die Adler Mannheim im Königspalast gegen die Krefeld Pinguine.

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Adler Mannheim – Straubing Tigers 7:3 (2:2, 2:0, 3:1)

Tore: 1:0 Akdag (2.), 1:1 Dotzler (5.), 1:2 Oblinger (15.), 2:2 MacMurchy (17.), 3:2 Ullmann (32.), 4:2 Desjardins (39.), 4:3 Madaisky (42.), 5:3 MacMurchy (49.), 6:3 Desjardins (58.), 7:3 Festerling (59.)

rob

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