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Nachgefragt bei Martin Buchwieser

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Von: Martina Knopik

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Martin Buchwieser im Interview.
Martin Buchwieser im Interview. © MANNHEIM24/Robin Eichelsheimer

Mannheim - Seit der Saison 2013/2014 spielt Buchwieser bei den Adlern Mannheim. Zeit für ein kleines Frage-und-Antwort-Spiel.

Die Adler konnten am Sonntag auch das zweite Auswärtsspiel in Berlin für sich entscheiden. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen die Ward-Schützlinge völlig verdient mit 2:0 und gaben damit die passende Antwort auf die schmerzhafte Heimniederlage gegen die Hamburg Freiers. Martin Buchwiese im Frage-und-Antwort-Spiel:

Martin, am Freitag haben die Adler beim 1:4 gegen Hamburg die zweite Heimniederlage in Folge kassiert. Wie hast du das Spiel erlebt?

Wir hatten gegen Hamburg Probleme, unser Spiel durchzuziehen und haben uns einige Fehler geleistet, die uns normalerweise nicht passieren dürfen. Leider muss man ganz klar festhalten, dass wir das Spiel verdient verloren haben. Unsere Leistung war einfach nicht gut genug, um gegen eine starke Mannschaft wie Hamburg zu gewinnen. Wenn man nicht konzentriert arbeitet, kann man das Eis auch nicht als Sieger verlassen.

Du hast den Anschlusstreffer durch Marcus Kink vorbereitet. Warum ist es euch danach nicht gelungen, das Tempo hochzuhalten und weiterhin Druck auszuüben?

Ich glaube, dass wir in dieser Phase einfach zu viel gewollt haben und dadurch auch in der Defensive nicht mehr so sicher standen. Dann kamen noch einige Fehler dazu, die eiskalt bestraft worden sind und uns aus dem Konzept gebracht haben.

„Ein Spitzenteam verliert keine zwei Spiele in Folge“ – die Adler haben sich diesen Leitsatz wirklich zu Herzen genommen und am Sonntag gegen die Eisbären Berlin die richtige Reaktion gezeigt. Wie wichtig war der 2:0-Auswärtssieg?

Ganz wichtig, vor allem für das Selbstvertrauen der Mannschaft. Es ist immer schwer, in Berlin zu gewinnen, aber wir haben hinten solide gespielt und kaum Chancen zugelassen. In der Offensive haben wir gut gearbeitet und viel Druck machen können.

Jamie Tardif hat in Berlin sein erstes Spiel nach der Verletzungspause bestritten. Man hat gesehen, wie wichtig er für die Mannschaft ist.

Absolut. Gerade vor dem Tor hat Jamie eine starke Präsenz. Er braucht eigentlich keine Chance, um ein Treffer zu erzielen und die anderen Mannschaften wissen, dass er unglaublich torgefährlich ist. Jamie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und wir freuen uns, dass er endlich wieder fit ist.

Am Freitag sind die Adler zum Spitzenspiel in München zu Gast. Aufgrund der Tabellenkonstellation kann man sicherlich von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen.

Das ist richtig. Allein der Tabellenstand zeigt, wie wichtig diese Partie für uns ist. Mit einem Sieg können wir den Abstand zu München auf einen Punkt verkürzen. Sollten wir verlieren, beträgt der Vorsprung der Münchner schon sieben Zähler. Wir wollen mit einem Sieg ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind.

Wie müsst ihr dort auftreten, damit euch das gelingt?

Wir müssen in München körperlich sehr präsent sein, jeden Check zu Ende fahren und dürfen ihnen nicht die Zeit und den Raum geben, damit sie ihre Stärken ausspielen. Wenn uns das gelingt und wir unser Spiel durchziehen, dann bin ich guter Dinge, dass wir die Punkte einfahren.

Adler Mannheim

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