Pechsträhne...

Niederlage in  Augsburg: Adler fahren mit 1:3 nach Hause! 

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Leider kein Glücksbringer: Nach vier Spielen Sperre spielte Matthias Plachta wieder mit - leider mussten sich die Adler dennoch gegen die Augsburger Phanter geschlagen geben.

Augsburg - Drittes Auswärtsspiel in Folge am Freitagabend. Dieses Mal ging es für die Adler nach Augsburg. Dort müssen sie sich jedoch den Panthern geschlagen geben...

Nach der 0:4-Niederlage bei den Ice Tigers in Nürnberg wollten die Adler am Freitagabend einen Sieg einholen. Denn die Bilanz der beiden bisherigen Spiele fällt eher negativ aus:  Ein Sieg, nun zwei Niederlagen in Folge! Denn die Adler unterlagen am Freitagabend den Augsburger Panther mit 1:3.

Luigi Caporusso hatte die Panther in der sechsten Spielminute in Führung gebracht, ehe Kai Hospelt der Ausgleich gelang. Doch erneut Caporusso und Daniel Weiß sorgten mit ihren Treffern in der vorletzten und letzten Spielminute dafür, dass die Punkte in Augsburg blieben.

Adler Headcoach Geoff Ward, musste auf den angeschlagenen Jamie Tardif und Glen Metropolit verzichten. Dafür stand Matthias Plachta nach abgesessener Sperre wieder im Kader.

Den etwas besseren Start in der Partie erwischten die Augsburger, die nach zwei Minuten durch Adrian Grygiel erstmals gefährlich vor dem Tor von Dennis Endras auftauchten, doch der Schuss des Panther-Stürmers war zu unplatziert. Es schien wie ein Weckruf gewesen zu sein, denn fortan waren die Adler im Spiel und hatten das Geschehen auf dem Eis auch fest im Griff, hochkarätige Chancen blieben aber eher Mangelware. 

In der fünften Spielminuten sah Adler-Cheftrainer Ward einen Konter der Hausherren über Luigi Caporusso, der seine Farben mit einem Tor der Kategorie „Zufallsprodukt“ in Führung brachte – die Schreibe sprang vom Schlittschuh eines Adler-Spielers unglücklich ins Tor.

Unbeeindruckt von diesem Gegentreffer spielten die Adler weiter nach vorne und konnten sich durch sehenswerte Kombinationen auch schnell im Drittel der Panther festsetzen, aber Kai Hospelt (15.), Jochen Hecht (19.) und Kurtis Foster (20.) scheiterten am glänzend aufgelegten Panther-Goalie Chris Mason.

In Durchgang zwei bot sich den 4471 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion ein ähnliches Bild. Die Adler waren klar die tonangebende Mannschaft und setzten die Panther konsequent unter Druck, doch auch in dieser Drangphase fehlte die nötige Effektivität und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. Foster (2x 28.) und Ronny Arendt (29.) verpassten den Ausgleich. Auf der anderen Seite traf Brett Breitkreuz mit der besten Gelegenheit für die Panther im Mittelabschnitt nur den Pfosten (30.). Auch in den letzten zehn Minuten des zweiten Drittels war den Blau-Weiß-Roten das Glück nicht hold. Plachtas Schuss ging knapp am Tor vorbei (34.), während Panther-Schlussmann Mason zweimal gegen Frank Mauer parierte (34., 38.).

Für den Schlussabschnitt bündelten die Adler noch einmal alle Kräfte und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Hospelt (42.), Mauer (43.) und Hecht (44.) konnten die Scheibe aber nicht im Gehäuse der Augsburger unterbringen. In der 48. Spielminute hätte Ivan Ciernik im Alleingang den Vorsprung ausbauen können, doch stattdessen kassierten die Panther nur zwei Minute später den Ausgleich. Kai Hospelt gab dem Schuss von Danny Richmond die entscheidende Richtungsänderung und traf zum 1:1.

Die Schlussminuten wurden dann noch einmal richtig spannend. Chancen gab es hüben wie drüben und als alles auf eine Overtime hinauslief, tankte sich Caporusso von links durch und überwand Endras zur 2:1-Führung (59.). Geoff Ward setzte jetzt alles auf eine Karte und nahm seinen Keeper vom Eis, jedoch ohne Erfolg. Daniel Weiß sorgte mit dem 3:1 ins verwaiste Mannheimer Tor für die endgültige Entscheidung.

pm Adler Mannheim

 

Quelle: Mannheim24

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