Gegen Brynäs IF

CHL: Darum haben die Adler ihr Heimrecht verloren

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Luke Adam und die Adler Mannheim bestreiten das Hinspiel gegen Brynäs in der SAP Arena.

Mannheim – Das spricht nicht gerade für die Professionalität der Champions Hockey League! Trotz Gruppensieg müssen die Adler Mannheim im Achtelfinal-Rückspiel auswärts ran.

Ob es zwingend ein Vorteil ist, in einem K.o.-Wettbewerb zunächst auswärts zu spielen und das Rückspiel vor heimischer Kulisse zu bestreiten, darüber lässt sich streiten. Worüber es aber keine Diskussionen geben darf, ist die Zuteilung des Heimrechts.

In der Champions Hockey League gilt vom Modus her das gleiche wie in der Fußball Champions League. Der Gruppensieger hat im Achtelfinale Heimrecht. Heißt: Das Rückspiel findet in der heimischen Arena statt. 

Nun liegt hinter den Adler Mannheim eine äußerst erfolgreiche Gruppenphase, die das Team von Coach Sean Simpson mit Platz eins in der Gruppe D gekrönt hat. Dennoch spielen die Blau-Weiß-Roten das Achtelfinale gegen den schwedischen Vertreter Brynäs IF (Dienstag, 31. Oktober/19:30 Uhr) in der SAP Arena.

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Der Grund: Völlig überrascht haben die Schweden nach der Auslosung festgestellt, dass ihre Arena am 31. Oktober und am 1. November belegt ist. Auch wenn Brynäs in der Gruppe G nur Zweiter hinter dem EHC Red Bull München geworden ist, steigt das Rückspiel also in der Gavlerinken Arena (Dienstag, 7. November/18:30 Uhr).

„Dafür haben wir nur wenig Verständnis“, ärgert sich beispielsweise Adler-Geschäftsführer Matthias Binder über die Ansetzung. Dem kann man nur zustimmen. Der Fakt, dass ein Gruppensieger auf diese Art und Weise das Heimrecht verliert, spricht nicht für die Professionalität der 2014 gegründeten Champions Hockey League.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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