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Auswärtsfluch hält an – Adler verlieren in der Verlängerung

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Von: Florian Römer

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3:4 – die Adler straucheln in Krefeld (Archivbild). © MANNHEIM24/Daniel Glaser

Krefeld - Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Nach zuletzt drei Siegen in Serie verlieren die Adler beim Tabellenvorletzten. Mannheim wachte erst im Schlussdrittel auf.

Der Auswärtsfluch hält an!

Nach zuletzt drei Siegen in Folge holen sich die Adler Mannheim beim Tabellenvorletzten Krefeld Pinguine nur einen Punkt, verlieren das Spiel mit 3:4 in der Verlängerung

Insgesamt agieren die Adler in den ersten beiden Dritteln zu unkonzentriert und liegen zunächst verdient hinten. Erst im Schlussdrittel zeigt das Team von Headcoach Bill Stewart, dass es noch um die Playoffs geht. Zu mehr als einem Punkt reicht es aber nicht.

Stewart vertraut im Königpalast der gleichen Lineup wie bei den jüngsten Erfolgen gegen die Straubing Tigers und die Eisbären Berlin. Dennis Endras beginnt erneut im Mannheimer Tor.

>>> Das Spiel zum Nachlesen im Live-Ticker.

Schwieriges erstes Drittel für die Adler 

Im ersten Drittel haben die Mannheimer Schwerigkeiten mit den Krefeldern. Christoph Gawlik veredelt einen Konter der Pinguine zum 1:0 (7.) – Dragan Umicevic und Markus Nordlund bereiten den Treffer vor. 

Die Adler haben aber die postwendende Antwort parat: David Wolf schlenzt die Scheibe nach Pass von Sinan Akdag sehenswert in den Winkel (8.) – 1:1. Im Anschluss machen sich die Blau-Weiß-Roten die Partie selbst schwer: Mathieu Carle hat wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gerade erst auf der Strafbank Platz genommen, da erzielt Marcel Müller die erneute Führung für die Pinguine (17.). Der Assist kommt von Nicolas St. Pierre und erneut von Umicevic. 2:1.

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Mannheim auch im Mitteldrittel zu unkonzentriert

Auch im Mitteldrittel haben die Adler Probleme mit den ‚aufmüpfigen‘ Pinguinen. Als Kevin Orendorz wegen Haltens auf die Strafbank muss, nutzen die Mannheimer die Überzahl zum Ausgleichstreffer. Nach einem Schuss von Wolf ist Luke Adam mit dem Rebound zur Stelle und trifft zum Ausgleich (25.).

Die Freude währt allerdings nur kurz. Mit dem direkten Gegenzug bringt Nicolas St. Pierre die Krefelder mit einem verdeckten Schuss nach Pass von Maximilian Faber und Mathias Trettenes erneut in Führung (26.). 3:2. Mannheim hat zwar mehrere gute Gelegenheiten zum Ausgleich, scheitert aber immer wieder am gut aufgelegten Patrick Klein im Kasten der Gastgeber. 

Im Schlussdrittel drückend überlegen

Nur 52 Sekunden brauchen die Adler im Schlussdrittel für den Ausgleich. Mit seinem zweiten Treffer der Partie bringt David Wolf seine Blau-Weiß-Roten in Überzahl zurück ins Spiel (41.). Der Stürmer versenkt seinen eigenen Rebound am langen Pfosten, die Kombination ging über Chad Kolarik und Luke Adam. 3:3.

Im Anschluss sind die Mannheimer das aktivere Team, können das Spiel ausgeglichener gestalten und kommen auch zu Gelegenheiten. Krefelds Keeper Klein hält seine Mannschaft in der Phase mit guten Reflexen im Spiel. Die Adler können die Überlegenheit aber nicht in Zählbares ummünzen. Es bleibt beim 3:3.

Feser trifft Verlängerung 

Auch in der Verlängerung sind die Adler die aktivere Mannschaft. Den Treffer erzielen aber die Gastgeber: Marcel Müller fährt einen Konter auf Dennis Endras, legt die Scheibe zu Justin Feser. Der Kanadier vollendet überlegt (63.) und sichert den Krefeldern den Zusatzpunkt.

Die Mannheimer sind hier zu spät aufgewacht. Eigentlich hatte man nur im Schlussdrittel den Eindruck, dass es hier noch um die Playofffs geht. Am Sonntag muss für die Adler im „Traditionsspiel“ gegen die DEG unbedingt ein Sieg her!

Krefeld Pinguine - Adler Mannheim 4:3 OT (2:1/1:1/0:1/1:0 OT)

Tore: 1:0 Gawlik (7.), 1:1 Wolf (8.), 2:1 Müller (17.), 2:2 Adam (25.), 3:2 St. Pierre (26.), 3:3 Wolf (41.), 4:3 Feser (63.)

Zuschauer: 4.099

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Am Sonntag (21. Januar, 19 Uhr) treffen die Adler im „Traditionsspiel“ in der SAP Arena auf die Düsseldorfer EG.

rmx

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