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1:5-Debakel! Desolate Adler blamieren sich gegen Augsburg

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Von: Robin Eichelsheimer

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Adler Mannheim verlieren Heimspiel in SAP Arena gegen Augsburger Panther
© MANNHEIM24/Daniel Glaser

Mannheim - Die Adler schlittern in die nächste Krise: Gegen den Tabellenvorletzten aus Augsburg kommen die Mannheimer in der SAP Arena unter die Räder. Adler-Boss Daniel Hopp platzt im Interview der Kragen!

Erfreuliche Nachricht zu Beginn der Partie: Nach über zweimonatiger Verletzungspause steht David Wolf am Dienstagabend erstmals wieder für Mannheim auf dem Eis. 

>>> Blamage gegen Augsburg: „Beschämend!“ Adler-Geschäftsführer Hopp platzt der Kragen

Das war‘s dann aber auch schon mit den Dingen, über die sich die Adler-Fans am Dienstagabend (19. Dezember) freuen dürfen, denn trotz druckvollem Start muss Dennis Endras in der 10. Minute zum ersten Mal hinter sich greifen – Arvids Rekis hämmert einfach mal drauf und schießt die Gäste mit 0:1 in Führung.

Unmittelbar danach muss Chad Kolarik wegen Stockschlags auf die Strafbank – die Augsburger nehmen das Powerplay dankend an und erhöhen in Person von Gabe Guentzel abgeklärt zum 0:2 (12.).

Und der Tabellenvorletzte denkt gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten – im Gegenteil! In der 17. Minute schlenzt Evan Trupp lässig ins lange Ecke zum 0:3. Endras ist bei dem verdeckten Schuss ohne Chance, wird im Anschluss dennoch von Chet Pickard ersetzt. 

Bringt aber alles nichts, denn im zweiten Spielabschnitt machen die Blau-Weiß-Roten da weiter, wo sie in den ersten 20 Minuten aufgehört haben, wirken völlig verunsichert und zeigen alles, nur keine Gegenreaktion!

In der 27. Minute steht Augsburgs Trevor Parkes goldrichtig und staubt zum 0:4 ab, nur drei Minuten später haut dann Matt White in Überzahl die Scheibe zum 0:5 ins Netz. Im Angesicht dieser desolaten Vorstellung beklatschen jetzt sogar zahlreiche Adler-Fans den Treffer der Gäste.

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In der 32. Minute macht Mannheims Top-Goalgetter Chad Kolarik das 1:5 – Applaus gibt es dafür nur noch vereinzelt. Deutlich lauter wird es dann fünf Minuten später, als Andrew Desjardins in Unterzahl zum 2:5 einnetzt. Doch da nicht klar ist, ob der Ex-NHL-Spieler mit einer aktiven Kickbewegung nachgeholfen hat, muss der Videobeweis her.

Und wenn es schon nicht läuft, kommt dann auch noch Pech dazu: Die Schiedsrichter geben den Treffer nicht. Es bleibt beim 1:5.

Im Schlussabschnitt halten einzig Chad Kolarik und Phil Hungerecker mit der ein oder anderen guten Einzelaktion dagegen, doch das reicht an diesem Abend nicht – noch nicht einmal gegen die Panther aus Augsburg. Das Debakel ist perfekt, die Adler schlittern auf direktem Wege in die nächste Krise.

+++

Am Samstag (23. Dezember/18 Uhr) stehen die Adler Mannheim wieder in der SAP Arena auf dem Eis. Der Gegner: die Schwenninger Wild Wings.

Adler Mannheim – Augsburger Panther 1:5 (0:3; 1:2; 0:0)

Tore: 0:1 Rekis (10.), 0:2 Guentzel (12.), 0:3 Trupp (17.), 0:4 Parkes (27.), 0:5 White (30.), 1:5 Kolarik (32.)

rob

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