Nächster Rückschlag

Adler unterliegen bei Schlusslicht Krefeld mit 3:5

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Die Adler müssen bereits die sechste Niederlage wegstecken.

Krefeld – Die Adler Mannheim bleiben in dieser Saison einfach zu unkonstant. Nach dem 7:3 gegen die Grizzlys Wolfsburg enttäuscht der Meister nun beim Tabellenletzten Krefeld.

Die Leistungsschwankungen der Adler Mannheim halten auch am zehnten Spieltag an. Im Königspalast von Krefeld verliert das Team aus der Quadratestadt bereits zum sechsten Mal.

Desolater Beginn

Die Adler erleben bei den Krefeld Pinguinen eine denkbar schlechten Start. Youri Ziffzer, der heute das Adler-Tor hütet, muss bereits nach wenigen Sekunden hinter sich greifen. Martin Schymainski macht das frühe 1:0 für die Hausherren.

Nach dem frühen Schock finden die Mannheimer nicht wirklich zu ihrem Spiel. Die Pinguine sind im ersten Drittel das spielbestimmende Team und belohnen sich in der Folge auch. Herberts Vasiljevs (15.) und  Thomas Supis (17.) erhöhen vor der ersten Pause auf 3:0 für Krefeld.

Ein Drittel zum Vergessen für den amtierenden Meister. Von den guten Ansätzen, die das Team beim 7:3-Sieg am Freitag gegen die Grizzlys Wolfsburg gezeigt hat, ist im ersten Abschnitt nichts zu sehen.

Adler werden besser

Im Mitteldrittel zeigen sich die Adler deutlich präsenter als noch im desolaten ersten Drittel. Jon Rheault (26.) verpasst den Ausgleich nur knapp. Pinguine-Keeper Patrick Klein ist jetzt fast im Minutentakt gefordert.

In der 31. Minute ist dann aber auch der 21-Jährige geschlagen. Nach Vorlage von Kai Hospelt kann Christoph Ullmann auf 1:3 verkürzen. 

Anschließend übersteht das Team von Greg Ireland eine fünfminütige Unterzahl. Brandon Yip hat das Eis nach einem Stockstich verlassen müssen.

Schlagabtausch in der Schlussphase

Die Gäste drücken im letzten Drittel weiter auf das zweite Tor, sind aber oftmals offensiv nicht zwingend genug. Die Krefelder können dann für die vermeintliche Vorentscheidung sorgen. István Sofron (45.) überwindet Youri Ziffzer zum 4:1.

Der amtierende Meister rauft sich aber noch einmal auf und wirft alles nach vorne. Die Gastgeber hingegen lauern nur noch auf Konter. Eine Minute vor dem Ende trifft dann Danny Richmond zwar noch zum 2:4, doch letztlich kann die sechste Saisonniederlage nicht mehr abgewendet werden.

Martin Schymainski trifft nämlich im Gegenzug ins leere Adler-Tor zum 5:2 für Krefeld. Mannheims Youngster Lennart Plausch erzielt schließlich mit seinem ersten DEL-Tor den 3:5-Endstand.

Durch den Sieg rücken die Pinguine vom letzten Rang bis auf einen Punkt auf die elftplatzierten Adler ran.

nwo

Quelle: Mannheim24

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