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Adler-Co-Trainer Craig Woodcroft im Interview

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Von: Robin Eichelsheimer

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Craig Woodcroft. © MANNHEIM24/Robin Eichelsheimer

Mannheim - Mannheims Co-Trainer Craig Woodcroft steht Rede und Antwort und lässt das erste Saisondrittel der Adler Revue passieren. Außerdem erklärt er, was seine Aufgabe beim Deutschland-Cup war.

Der 44-jährige Kanadier stand selbst bis 2003 als Spieler auf dem Eis. Von 1998 bis 2002 griff er für deutsche Teams in der DEL an (Kölner Haie, Kassel Huskies, Frankfurt Lions und Moskitos Essen). Seit dieser Saison ist Craig Woodcroft Co-Trainer bei den Adlern Mannheim.

Im Interview mit dem Mannheimer Morgen erklärt er, dass er eine deutliche Leistungssteigerung der deutschen Spieler im Vergleich zu seiner aktiven Zeit in der DEL sehe - und das trotz der jüngst unglücklichen Ergebnisse der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft beim internationalen Vergleich. Den Grund liege am Spielsystem. „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass großer Wert auf die Defensive gelegt wird - darauf, ja keinen Fehler zu machen. Eishockey muss aber über die Offensive kommen“, so Woodcroft.

Er muss es wissen, denn die Adler haben durch jene Spielweise in der Saison 2014/15 in 13 von 16 Spielen das Eis als Sieger verlassen. Gemeinsam mit Chef-Trainer wolle der Trainer-Stab den Spielern die Chance geben, die Partie selbst über die Offensive zu entscheiden.

Auf die Frage, ob das Team um Kapitän Marcus Kink auch ordentlich mitziehe, zeigt sich Woodcroft zwar zufrieden, doch er warnt auch vor voreiligen Lobhudeleien: „Wir haben noch nichts gewonnen! Unsere Tabellenführung nach 16 Spieltagen ist nur eine Momentaufnahme.“

Das komplette Interview gibt‘s hier: www.morgenweb.de/sport/adler-mannheim/adler-berichte/wir-haben-eishockey-im-blut-1.1968397

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