1. Heidelberg24
  2. Sport
  3. Adler Mannheim

Trotz Sieg: Keine Chance mehr auf Achtelfinale

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Robin Eichelsheimer

Kommentare

null
Schade, schade. Bei einem Sieg in der regulären Spielzeit wäre das Erreichen des CHL-Achtelfinales rechnerisch noch möglich gewesen. © MANNHEIM24/Robin Eichelsheimer

Mannheim - Die Adler gewinnen die Partie gegen Prag mit 3:2 - der zweite CHL-Sieg dieser Saison. Leider reicht das nicht für ein Weiterkommen...

Es war zwar ein Sieg, fühlte sich aber dennoch irgendwie wie eine Niederlage an.

Nach den sensationellen Matches gegen Iserlohn und Wolfsburg in der DEL gewannen die Adler nun auch die dritte Partie in Folge. Da das erlösende 3:2 gegen Sparta Prag jedoch erst in der Verlängerung kam, fehlt den Cracks um Coach Geoff Ward ein entscheidender Punkt, um sich die Chance auf das Achtelfinale der CHL aufrecht zu erhalten. Aber der Reihe nach.

Hohes Tempo im ersten Drittel

Im

null
Jochen Hecht erlöste die Adler mit seinem Siegtreffer nach nur 40 Sekunden in der Verlängerung. © MANNHEIM24/Robin Eichelsheimer

 dritten CHL-Heimspiel der Saison bekamen Keeper Dennis Endras und DEL-Topscorer Glen Metropolit zwar eine Verschnaufpause, ein Leistungsabfall im Spiel der Hausherren war jedoch nicht zu spüren. Das Tempo auf das gegnerische Tor war von Anfang an hoch. Bereits nach zehn Sekunden ließ Prags Keeper Rastislav Stana den Puck durchrutschen. Leider trudelte die Scheibe knapp am rechten Pfosten vorbei. Beim darauffolgenden Powerplay gab es direkt zwei weitere gute Chancen für Danny Richmond und Frank Mauer, doch der Führungstreffer ließ noch auf sich warten.  Das sollte sich nach einem harten Foul gegen Mathias Plachta ändern. Prags Michal Barinka wurde nach einem Kniecheck unter die Dusche geschickt. Im folgenden Überzahlspiel erlöste Kai Hospelt die Adler per Direktabnahme: 1:0!

Umkämpfter zweiter Abschnitt

Nach der Drittelpause kamen die Gäste energischer aus der Kabine. Youri Ziffzer wurde gleich zwei Mal im Tor getestet. In der 24. Minute musste der Keeper der Adler nach einem Schuss von Lukas Pech hinter sich greifen. 1:1. Zwar riss das Team um Coach Ward in der Folge wieder das Spiel an sich, doch Prag-Keeper Stana machte gleich drei gute Chancen der Gastgeber zunichte. Es blieb beim 1:1.

Prag kämpft sich in Verlängerung

Im Schlussabschnitt hielten die Adler weiterhin das hohe Tempo auf das Tor der Tschechen. Doch erneut gab es (fast) kein Vorbeikommen am Prager Keeper. Erst scheiterten Tardif und Plachta, dann verpasste Jochen Hecht einen Abpraller in der 42. Minute. Frank Mauer zeigte dann kurz darauf, wie es geht und versenkte die Scheibe im Netz zur 2:1-Führung.

Mit Ausnahme eines Latenschusses durch die Prager hatten die Adler die Partie eigentlich im Griff. Die Hausherren waren Treffer Nummer drei näher als die Gäste dem zweiten. Eigentlich. 43 Sekunden vor Ende der Partie - Coach Josef Jandac nahm in der 48. Minute den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - kam es, wie es kommen musste: Juraj Mikus zitterte irgendwie die Scheibe ins Adler-Netz.

Sollte das Match doch noch verloren gehen?

Nach nur 40 Sekunden der Verlängerung machte Jochen Hecht den Sack zu und erstickte jegliche Hoffnung der Prager auf zwei Punkte im Keim. 

rob

Auch interessant

Kommentare