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Die Adler vor dem Spiel beim EHC München

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Von: Peter Kiefer

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Im letzten Spiel Mitte Dezember 2014 unterlagen die Adler den Münchner knapp mit 4:5.
Im letzten Spiel Mitte Dezember 2014 unterlagen die Adler den Münchner knapp mit 4:5. © Adler Mannheim

Mannheim – Besser geht nicht! Zumindest vom Papier her: Denn am Sonntag muss Tabellenführer Adler Mannheim beim Zweiten, dem EHC Red Bull München, antreten. Ein wegweisendes Spiel.

Der EHC Red Bull München ist mit acht Zählern Rückstand zur Tabellenspitze weiterhin der hartnäckigste Adler-Jäger. 29 Siege, 17 Niederlagen und 86 Punkte stehen für den ambitionierten Club von der Isar aktuell zu Buche. Doch anscheinend ist auch in München noch nicht alles Gold, was glänzt.

In den letzten Partien vor der zweiten Ligapause war von der starken Herbstform vergangenen Jahres relativ wenig zu sehen, und das, obwohl das Team nach einer unglaublichen Verletzungswelle wieder fast komplett antreten konnte. Während die Heimspiele gegen Hamburg (3:2 n.P.) und Wolfsburg (2:1) mit Ach und Krach gewonnen werden konnten, setzte es in der Fremde teilweise deftige Niederlagen. Sowohl beim 3:7 in Düsseldorf als auch beim 0:4 in Straubing gab der EHC kein gutes Bild ab.

Gehörten die Special Teams der Münchner zu Beginn der Saison noch zu den großen Stärken, so konnten sie zuletzt eher selten überzeugen. Besonders im Unterzahlspiel war in den vergangenen Wochen eine Menge Sand im Getriebe, denn bei der 3:7-Niederlage in Düsseldorf kassierte die Mannschaft von Cheftrainer Don Jackson sage und schreibe fünf Gegentore mit einem beziehungsweise zwei Mann weniger auf dem Eis.

Trotz der schwankenden Leistungen besteht kein Zweifel daran, dass die „roten Bullen“ ein gehöriges Wörtchen im diesjährigen Kampf um den Meistertitel mitreden werden. Die Münchner verfügen über vier ausgeglichene Sturmreihen, die allesamt Spiele entscheiden können. Insgesamt neun Akteure haben sich bislang zehn oder mehr Tore auf dem Punktekonto gutschreiben lassen, doch unter den vielen guten Spielern gibt es einen, der besonders heraussticht: Garrett Roe. Der flinke US-Amerikaner ist kaum zu bremsen und führt die interne Scorerwertung des Teams mit 49 Punkten an.

Am Freitag konnten die Münchner das erste der verbleibenden sieben Spiele erfolgreich gestalten, wobei sich Don Jacksons Mannen am Iserlohner Seilersee gewältig strecken mussten, um Punkte aus dem Sauerland zu entführen. Nach knapp 25 gespielten Minuten lag der EHC durch die Treffer von Mads Christensen und Daniel Sparre mit 2:0 in Front, aber die Roosters kamen zurück und glichen das Spiel bis zur 50. Minute aus. So musste die fünfminütige Overtime her, und dort war es dann ausgerechnet Ex-Rooster Michael Wolf, der nach 24 Sekunden den Siegtreffer erzielte und den „roten Bullen“ den Zusatzpunkt sicherte.

Facts:

München hat die letzten acht Heimspiele gewonnen +++ Topscorer Garrett Roe (13 Tore und 36 Assists aus 45 Spielen) liegt in der DEL-Scorerwertung unter den Top 10 +++ der zweitbeste Scorer Daniel Sparre absolviert im sechsten Jahr seine beste DEL-Saison +++ München gibt nach Mannheim die zweitmeisten Schüsse auf das gegnerische Tor ab und lässt (nach Mannheim) die zweitwenigsten Schüsse auf das eigene Tor zu +++ beim EHC Red Bull München haben die Adler bisher vier von neun DEL-Spielen gewonnen (30:26 Tore)

EHC Red Bull München - Adler Mannheim 
Sonntag, 15. Februar 2015, 17:45 Uhr
Olympia-Eisstadion, München

Adler Mannheim/pek

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