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Von Freezers auf Eis gelegt – 1:2 Pleite für Adler

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Von: Tina Gajdics

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Von Freezers schockgefrostet – 1:2 Pleite für Adler
Von Freezers schockgefrostet – 1:2 Pleite für Adler © dg /www.cityguide-rhein-neckar.de

Mannheim - Ein nervenaufreibendes Match: Leider gehen die Adler am Ende als Verlierer vom Eis. Adler erhalten weiteren Dämpfer von den Freezers.

Die Adler haben im Kampf um die bestmögliche Ausgangsposition einen weiteren Dämpfer erlitten. Im letzten Heimspiel vor der elftägigen Länderspielpause unterlag das Team von Cheftrainer Geoff Ward den Hamburg Freezers knapp mit 1:2 und kassierte somit die zweite Niederlage an diesem Wochenende. Thomas Oppenheimer und Christoph Schubert hatten die Gäste im zweiten Drittel in Führung. Nach Danny Richmonds Anschlusstreffer keimte zwar nochmals Hoffnung auf, aber der Tabellenvierte ließ im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen.

Von ersten Bully weg zeigten beide Teams eine starke Leistung, gingen ein hohes Tempo und führten eine körperlich sehr intensive Partie. Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer der DEL und dem Viertplatzierten aus der Hansestadt hielt, was es versprach.

Den etwas besseren Start in Durchgang eins erwischten die Freezers, die bereits nach knapp 30 Sekunden zur ihrer ersten nennenswerten Chance kamen. DEL-Topscorer Kevin Clark scheiterte allerdings an Adler-Keeper Dennis Endras. Nur wenig später kassierte Routinier Glen Metropolit die erste Strafe der Partie, aber die Adler hielten vor dem Tor die „Box“ eng, so dass die Gäste in keine gute Schussposition kamen. Danach sollten auch die Adler erstmals gefährlich vor dem Hamburger Tor auftauchen, Metropolit (4.) verpasste den Führungstreffer ebenso wie Ronny Arendt, der Freezers-Goalie Sébastien Caron mit einem Schuss aus spitzem Winkel überraschte, aber nicht überwand (6.). Bei der ersten Strafe gegen die Hamburger zeigten die Adler ein starkes Powerplay und nahmen das Gehäuse der Gäste unter Dauerbeschuss. Danny Richmond (8.) und Sinan Akdag (8. und 9.) konnten die Scheibe jedoch nicht im Tor unterbringen. In den folgenden Minuten blieb die Partie spielerisch auf einem sehr hohen Niveau, aber weder die Adler noch die Freezers wussten ihre Einschussmöglichkeiten in Zählbares umzumünzen.

Die 13.600 Zuschauer in der restlos ausverkauften SAP Arena bekamen auch im zweiten Drittel ein hochklassiges Match geboten. Nachdem Freezers-Goalie Caron bei eigener Überzahl gleich zweimal gegen Andrew Joudrey (21.) und Jon Rheault (24.) parieren musste, nutzten die Hamburger das Powerplay und gingen in Führung – Thomas Oppenheimer traf zum 1:0 (26.). Praktisch im direkten Gegenzug hatte Adler-Verteidiger Danny Richmond den Ausgleich und somit die prompte Antwort auf der Kelle, doch sein Schuss ging knapp über das Tor - das Glück war den Adlern einfach nicht hold. Mehr Fortune hatten hingegen die Freezers: Christoph Schubert hämmerte die Scheibe von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei in die Maschen – 2:0 (30.).

Das Team von Geoff Ward benötigte jedoch nur 44 Sekunden, um diesen Schock zu verdauen. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über Martin Buchwieser und Marcus Kink erzielte Danny Richmond mit seinem siebten Saisontor den 1:2-Anschlusstreffer. Jetzt war der Tabellenführer wieder im Geschäft und drängte auf den Ausgleich, der aber trotz guter Torchancen nicht fallen wollte.

Im Schlussabschnitt setzten die Adler ihre Angriffsbemühungen fort, doch Hamburgs Keeper Caron war bei den Schüssen von Rheault (43.), Akdag (44.) und Richmond (45.) zur Stelle. Kurz danach entschärfte Endras gegen seinen Ex-Kollegen Adam Mitchell (49.) und hielt seine Farben somit im Spiel. Zum Ende hin warfen die Adler noch einmal alles in die Waagschale, aber auch die Herausnahme von Keeper Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht den erhofften Erfolg.

Adler Mannheim/tin

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