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Nachgefragt bei Denis Reul

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Von: Nicole Suberlak

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Adler-Verteidiger Denis Reul © picture alliance / dpa

Mannheim - Adler-Verteidiger Denis Reul spielt eine hervorragende Saison und sprüht förmlich vor Tatendrang. Nach seiner Rückkehr aus München steht er für ein Interview bereit...

Nach seinem ersten Saisontreffer beim 4:0-Erfolg gegen die Straubing Tigers durfte sich der 104 Kilogramm schwere und 1,93 Meter große Defender am vergangenen Sonntag auch über sein erstes Tor im Trikot der Nationalmannschaft freuen. 

Denis Reul erzählt etwas zum Deutschland Cup, seiner veränderten Spielweise und zur kommenden Aufgabe gegen die Kölner Haie: 

Denis, Glückwunsch zum Erfolg beim 25. Deutschland Cup in München und deinem ersten Tor für die Nationalmannschaft. Wie fühlt sich das an?

Das ist natürlich ein tolles Gefühl und ich bin sehr froh, dass es endlich mit meinem Tor geklappt hat. Leider hat es am Ende nicht zum Sieg gereicht.

Es war der sechste Turniersieg nach 1995, 1996, 2009, 2010 und 2012. Wie fällt dein Fazit aus?

Im Großen und Ganzen durchaus positiv. Wir haben in allen drei Partien mit sehr viel Herz gespielt und einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Daran müssen wir jetzt anknüpfen.

Lass uns noch über Dich und die Adler sprechen. Du blühst in dieser Saison förmlich auf, wirkst sehr dynamisch und setzt auch in der Offensive oftmals Akzente. Womit hängt deine veränderte Spielweise zusammen?

Ich habe schon im letzten Jahr einen Schritt nach vorne gemacht, vor allem was mein Offensivspiel betrifft. Und in dieser Saison will ich noch eine Schippe drauf legen und mich weiter verbessern. Meine Spritzigkeit und Dynamik verdanke ich unseren Athletiktrainern und meinem Personal Trainer Jan Koziak, mit denen ich den Sommer über intensiv gearbeitet habe.

Spielt in diesem Zusammenhang auch das neue System von Geoff Ward eine Rolle?

Der Trainer erwartet von allen Spielern, dass sie sich in die Offensive einbringen und ich versuche, dies umzusetzen.

Aufgrund des Deutschland Cups hatte die Mannschaft etwas Abwechslung vom Ligaalltag. Glaubst Du, dass die Länderspielpause den Adlern gut getan hat?

Ja, auf jeden Fall. Die meisten konnten wieder etwas Kraft tanken und vor allem Zeit mit ihren Familien verbringen.

Das gilt allerdings nicht für Dich und die andren Mannschaftskollegen, die beim Deutschland Cup aktiv waren.

Das ist richtig. Aber auch uns hat der Tapetenwechsel sehr gut getan. Wir haben ein starkes Turnier gespielt und können jetzt mit viel Schwung und Elan an die kommenden Aufgaben herangehen.

Apropos kommende Aufgaben: am Donnerstag sind die Adler bei den Kölner Haien zu Gast. Auf was wird es ankommen, um nach der Pause gut aus den Startlöchern zu kommen?

Wir wollen genau dort weitermachen, wo wir vor der Pause aufgehört haben. Köln wird die vergangenen eineinhalb Wochen sicherlich dazu genutzt haben, um die Köpfe frei zu bekommen und sich neu zu sortieren. Über das Potenzial der Mannschaft brauchen wir ohnehin keine Worte zu verlieren. Wir müssen von Beginn an bereit sein und uns auf einen harten Kampf einstellen.

pm

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