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2:6! Adler kassieren Klatsche gegen Augsburg

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Von: Nils Wollenschläger

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Die Augsburger Panther lassen den Adlern keine Chance. © MANNHEIM24/Daniel Glaser

Mannheim – Ganz bitterer Spieltag für die Adler Mannheim! In der SAP Arena sind die Augsburger Panther die effektivere Mannschaft und fügen den Adlern die zweite Pleite in Folge zu.

Nach einer turbulenten Woche geht es bei den Adler Mannheimern auch auf dem Eis turbulent zu. Die Augsburger Panther machen dem Meister vor, wie man seine Chancen konsequent zu Ende spielt.

Adler besser, Panther machen das Tor

Die Adler, bei denen Denis Reul und Neuzugang Marcel Goc verletzungsbedingt fehlen, haben in der neunten Minute die erste größere Torchance. Nach Vorlage von Jochen Hecht verpasst Christoph Ullmann das Tor nur knapp.

Die Mannheimer sind in der SAP Arena zwar insgesamt die bessere Mannschaft, lassen aber die nötige Kreativität und Konsequenz im Offensivspiel vermissen.

Die Gäste aus Augsburg zeigen dann, wie man effektiv seine Chancen nutzt. Jonathan Matsumoto (14.) überwindet Youri Ziffzer im Adler-Tor und bringt die Panther in Führung.

Turbulentes zweites Drittel

Im zweiten Drittel dann das gleiche Bild: Die Adler haben mehr vom Spiel und die Augsburger machen das Tor. In Unterzahl kassiert Youri Ziffzer nach einem Schuss von Braden Lamb (26.) das 0:2.

Nur Sekunden später lässt Brent Raedeke auf der anderen Seite die große Chance auf den Anschlusstreffer liegen.

In der 30. Minute kommt es dann knüppeldick für den deutschen Meister. Daniel Weiß fälscht einen Schuss von Braden Lamb ab und macht das 3:0 für die Gäste.

In Überzahl können dann aber auch die Adler endlich zuschlagen. Ryan MacMurchy (34.) verwertet eine Vorlage von Matthieu Carle und macht das 1:3.

Die Gastgeber drücken weiter auf das zweite Tor und werden kurz vor der letzten Pause auch belohnt. Nach einem Pass von Jochen Hecht zimmert Ryan MacMurchy den Puck erneut ins Netz - nur noch 2:3.

Augsburg zu effektiv

Als man schon gedacht hat, dass die Mannheimer eine ähnliche Aufholjagd wie in den Playoffs gegen die Grizzly Adams Wolfsburg im vergangenen Jahr starten, sind es wieder die Panther, die das Tor machen.

Trotz Unterzahl vollstreckt Benjamin Hanowski (45.) nach einem Konter zum 2:4 aus Sicht der Adler.

Auch wenn das Team um Kapitän Marcus Kink danach noch einmal alles in die Waagschale wirft, bleibt Panther-Keeper Jeff Drouin-Deslauriers oftmals die Endstation.

Die Entscheidung fällt schließlich zehn Minuten vor dem Ende. Jonathan Matsumoto erhöht auf 5:2 für die Augsburger. Andrew LeBlanc besorgt dann schließlich den 6:2-Endstand für die Augsburger.

Chancenverwertung bleibt das große Manko

Alles in allem fällt das Ergebnis zwar zu hoch aus, aber die Adler bekommen den Spiegel vorgehalten, dass sie dringend an ihrer mangelhaften Chancenverwertung arbeiten müssen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Am Sonntag, 20. September, geht es dann zum Vizemeister ERC Ingolstadt.

nwo

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