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Adler zur Cup-Pause an Tabellenspitze

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Von: Robin Eichelsheimer

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Die Adler beim Torjubel. Mit 13 Siegen aus 16 Spielen steht das Team um Coach Ward zur Deutschland-Cup-Pause verdient an der Spitze der Tabelle. © dpa

Mannheim - Mit einem 4:0 gegen Straubing verabschiedeten sich die Adler in die erste kurze Saisonpause, ehe es am 13. November in Köln gegen die Haie geht. Das erste Etappenziel ist erreicht!

Die erste Etappe wurde erfolgreich absolviert – die Adler Mannheim stehen zur Cup-Pause an der Spitze der DEL-Tabelle.

Die bisherige Bilanz: 16 Spiele, 13 Siege, drei Niederlagen. 39 Punkte bedeuten die Tabellenführung vor dem EHC Red Bull München. Allerdings haben die Bayern bereits vier Punkte Rückstand bei einem Spiel mehr. Für die drittplatzierten Grizzly Adams aus Wolfsburg sind es schon acht Punkte Differenz bei zwei Spielen mehr.

Eine Macht auf dem heimischen Eis

Mit neun Siegen aus neun Spielen wurde der Grundstein für den prima Saisonstart auf heimischen Eis in der SAP Arena gelegt. Die drei Niederlagen kassierten die Cracks von Headcoach Geoff Ward allesamt auswärts (Krefeld, Schwenningen und Hamburg).

Erfolgsfaktor Ausgeglichenheit

Aber was zeichnet die Adler dieses Jahr besonders aus? Ganz einfach: Neben der hervorragenden Stimmung im Team ist es auch die Ausgeglichenheit auf dem Eis. Alle vier Blöcke sind torgefährlich, die Defensive steht gut, sorgt für einen schnellen Aufbau und die Goalies überzeugen, wenn es vor ihnen mal nicht so läuft.

Glen Metropolit war sicherlich der herausragende Spieler des ersten Saisondrittels, doch es reicht nicht, ihn allein auszuschalten. Einerseits ist er in seiner Reihe durchaus auch in der Lage, seine Mitspieler in Szene zu setzen, andererseits treffen alle anderen Reihen ebenso regelmäßig, was sich an der Scorer-Liste ablesen lässt. Schon zehn Spieler, darunter mit Richmond ein Verteidiger, haben bereits drei und mehr Saison-Tore erzielt. Lediglich Mirko Höfflin blieb bislang ohne Torerfolg. Bestätigt wird diese Ausgeglichenheit auch durch die Plus/Minus-Bilanz. Kein Adler-Crack weist eine negative Bilanz aus.

Die Top-Drei-Verteidiger Daniel Richmond, Sinan Akdag und Steven Wagner rangieren im zweistelligen Plus-Bereich, dicht gefolgt von Christopher Fischer mit plus acht, Denis Reul und Bobby Raymond mit plus vier und Niki Goc mit plus drei.

Im Tor führt Dennis Endras die DEL-Goalieliste bei einer Gegentorquote von 2,12 pro Spiel an. Mit drei Shut-Outs steht er ebenfalls an der Spitze. Aber auch Youri Ziffzer konnte bei seinen bislang fünf Einsätzen überzeugen. Eine Fangquote von rund 95 Prozent und ebenfalls schon einen Shut-Out – am vergangenen Sonntag gegen Straubing – sprechen für den neuen Backup im Team der Adler.

Mit über 86 Prozent stellen die Adler zur Zeit das beste Team in Unterzahl, können aber im Powerplay durchaus noch zulegen. Mit einer Quote von 18,1 Prozent liegen sie hier lediglich im Mittelfeld der Liga. Hieran werden Headcoach Geoff Ward und seine Mitstreiter in den nächsten Wochen unter anderem noch arbeiten. 

Bis auf die Nationalspieler verbringen die Adler nun die wenigen Tage der Pause mit regenerativen Trainingseinheiten und freuen sich schon auf die nächsten Spiele ab dem 13. November.

Adler Mannheim/rob

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