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Interview mit Christoph Ullmann

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Von: Robin Eichelsheimer

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Christoph Ullmann beim Kampf um den Puck mit Schwennigens Keeper Dimitri Pätzold am 12. Oktober 2014. © picture alliance / dpa

Mannheim - Fünf Tore und drei Assists: Nach der Pechsträhne der vergangenen Saison läuft es für Stürmer Christoph Ullmann in der Saison 2014/15 wie am Schnürchen. Im Interview zieht der Adler-Star eine Zwischenbilanz.

Christoph, das erste Drittel der Saison ist fast vorbei, mit der Deutschland Cup-Pause die erste Ligaetappe absolviert. Wie fällt dein Fazit bis hierhin aus?
Absolut positiv. Es läuft hervorragend im Team, wir haben einen sehr guten Start gegen Ingolstadt erwischt und die Fehler aus der frühen Niederlage in Krefeld schnell analysiert und umgehend abgestellt, so dass wir danach von Sieg zu Sieg mehr Selbstvertrauen getankt haben. Vor allem in der SAP Arena macht es gerade wahnsinnig Spaß zu spielen, und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir jedes Spiel gewinnen können.

Was hat sich in dieser Saison im Vergleich zum letzten Jahr verändert?
Mit einem neuen Trainer und einigen neuen Spielern kommt stets Bewegung in eine Mannschaft. Bei uns war diese Bewegung für alle Beteiligten förderlich, da sich nicht nur die neuen Spieler, sondern auch die Etablierten beweisen wollten. Und wie oben schon angesprochen hat natürlich der gute und erfolgreiche Start in die Saison geholfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl schnell und nachhaltig zu fördern.

Die positive Stimmung und der erfolgreiche Start haben es sicher auch für dich nach deiner langen Verletzungspause einfacher gemacht?
Definitiv. Es war nach dieser langen Verletzungspause für mich leichter, in einem funktionierenden und harmonierenden Team schnell wieder Fuß zu fassen, als wenn es nicht läuft. Die Erfolgserlebnisse helfen bei diesem Prozess immer.

Du spielst mit Ronny Arendt und meistens Mirko Höfflin in einer Reihe. Es fällt auf, dass alle Formationen torgefährlich sind. Ist das im Moment die große Stärke der Adler?
Auf jeden Fall. Wir haben vier Reihen, die allesamt ein Spiel entscheiden können. Das macht es für jeden Gegner schwer und mindert auch den selbst auferlegten Druck. Es ist normal, dass im Laufe der langen Vorrunde bei jedem Einzelnen mal Schwächephasen aufkommen. Aber man hat die Gewissheit, dass dann andere in die Bresche springen können. Das macht das Team insgesamt stärker.

Die Vorrunde ist noch lange. In welchen Bereichen müssen sich die Adler noch verbessern, um dauerhaft an der Spitze zu bleiben?
Grundsätzlich kann man sich immer verbessern, aber wir sollten jetzt nicht so sehr über Schwächen nachdenken, sondern uns eher weiter auf unsere Stärken konzentrieren und so weitermachen wie bisher. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

Am Wochenende bist du beim Deutschland Cup in München für das Nationalteam im Einsatz. Weitere Spielpraxis, die dir nach der Verletzung gut tut?
Klar, jedes Spiel gibt mir weitere Sicherheit, wobei ich schon denke, dass ich wieder voll da bin. Ich freue mich immer auf die Nationalmannschaft, da es gut tut, auch mal andere Gesichter zu sehen, andere Meinungen zu hören und natürlich auf internationalem Level zu spielen.

Adler Mannheim/rob

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