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Stürmer Mirko Höfflin im Interview

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Von: Robin Eichelsheimer

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© MANNHEIM24/Robin Eichelsheimer

Mannheim - Für das Drei-Nationen-Turniers in der Slowakei wurden drei Adler nominiert. Neben Kai Hospelt und Matthias Plachta wird auch der 22-Jährige Mirko Höfflin für Deutschland auflaufen.

Mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielern trifft die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Rahmen des Drei-Nationen-Turniers im slowakischen Banska Bystrica heute auf den Gastgeber (17 Uhr), bevor es morgen um 17 Uhr gegen die Schweiz geht. Neben Kai Hospelt und Matthias Plachta ist auch Adler-Stürmer Mirko Höfflin mit von der Partie. Die Adler-Verantwortlichen haben sich mit dem 22-Jährigen zu einem kurzen Telefoninterview verabredet und ihn zu den aktuellen Geschehnissen rund um die Nationalmannschaft und die Adler befragt.

Mirko, gestern hat sich die Nationalmannschaft auf die Reise in die Slowakei gemacht. Seid ihr gut in Banska Bystrica angekommen?

Ja, das sind wir, aber die Reise hat relativ lang gedauert. Wir sind erst nach Wien geflogen und haben uns dort mit allen getroffen. Von dort aus ging es dann mit einer dreistündigen Busfahrt weiter.

Wie groß war denn die Freude, als du von deiner Nominierung für das Drei-Nationen-Turnier erfahren hast?

Groß, vor allem weil ich jetzt vor Ort mein Können unter Beweis stellen kann. Vergleiche auf internationaler Ebene sind immer etwas Besonderes und daher freue mich sehr auf die Tage mit der Nationalmannschaft.

Am Donnerstag startet die Nationalmannschaft gegen Gastgeber Slowakei in das Drei-Nationen-Turnier, am Freitag folgt dann das Duell gegen die Eidgenossen. Wie sieht eure Vorbereitung auf die beiden Spiele aus?

Zuerst gilt es, die Taktik und das System des Bundestrainers zu verinnerlichen. Es sind viele Spieler dabei, die vorher noch nicht zusammen gespielt haben. Daher müssen wir schauen, dass die Chemie stimmt. Wir haben gestern und heute auf dem Eis zusammen trainiert und hatten zwischendurch Meetings sowie Konditions- und Krafttraining.

Während der größte Teil deiner Mannschaftskollegen pausiert und sich erholt, heißt es für dich, Kai und Matthias: Vollgas statt Regeneration. Ist das eher ein Vor- oder ein Nachteil?

Vom sportlichen her ist das definitiv ein Vorteil. Der gestrige und heutige Tag waren bis jetzt noch nicht sehr anstrengend, daher konnten wir uns bereits ein bisschen erholen. Nach den beiden Spielen mit der Nationalmannschaft haben wir mindestens noch zwei Tage frei. Im Vergleich zu einer gesamten Woche Pause ist das wenig, aber der Tapetenwechsel tut uns auch mal ganz gut und wir bleiben im Rhythmus.

Lass uns noch kurz über die Adler sprechen. Vier Siege und sechs Niederlagen gab es aus den letzten zehn DEL-Partien. Woran würdest du die mangelnde Punktausbeute festmachen?

Jedes Team ist gegen uns sehr ehrgeizig, motiviert und verlangt uns alles ab. Wenn wir dann nicht unser bestes Spiel spielen, wird es eng. Wir haben in den letzten Partien kleine Fehler gemacht und zu viele Strafen kassiert, die uns im Nachhinein den Sieg gekostet haben. Das müssen wir bis zum Endrundenstart in den Griff bekommen.

Die letzten Wochen waren für alle extrem anstrengend. Fehler schleichen sich bekanntlich oft ein, wenn Kraft und Konzentration fehlen. Kommt die Pause also zur richtigen Zeit?

Ich persönlich denke, diese „Auszeit“ tut allen gut. Jeder Spieler kann die Zeit nutzen, um den Kopf frei zu bekommen, sich zu erholen und die enttäuschenden Ergebnisse aus den letzten Wochen zu vergessen. Danach geht es dann mit frischem Elan in den Endspurt.

Acht Spiele sind nach der zweiten Ligapause noch zu absolvieren. In welchen Bereichen siehst du derzeit die größten „Baustellen“?

Sowohl im Offensivspiel als auch im Defensivspiel haben wir noch reichlich Luft nach oben. Es ist wichtig, dass wir hinten sicher stehen und vorne mehr Druck ausüben, um vermehrt Chancen zu kreieren. Wir haben in den letzten Spielen mehr Tore kassiert als geschossen und das müssen wir wieder in den Griff kriegen.

Adler Mannheim/rob

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