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Fünf Fragen an Ronny Arendt

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Von: Martina Knopik

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Ronny Arendt auf dem Eis. © picture alliance / dpa

Mannheim - Jubiläum für Ronny Arendt. Zehn Jahre lang steht der Stürmer bereits für die Mannheimer Adler auf dem Eis. Der Spieler über sein Jubiläumsjahr:

Auch in seinem zehnten Jahr im Trikot der Adler zeigt Ronny Arendt gewohnte Stärken und gibt in jedem Spiel 100 Prozent.

Mit drei Toren und sieben gekonnten Vorlagen läuft es bei Arendt ähnlich positiv wie beim gesamten Team.

Im letzten Spiel vor der Deutschland Cup-Pause gegen die Straubing Tigers begeisterte der Stürmer mit der Rückennummer 57 mit einem nicht nur wichtigen, sondern auch einem absolut sehenswerten Tor in Unterzahl. 

Ronny Arendt über sein Jubiläumsjahr auf dem Eis:

Ronny, während viele deiner Kollegen bei der Nationalmannschaft weilen, kannst du die Zeit zur Regeneration nutzen. Wie sehen deine Tage aktuell aus?

Ich bin seit Dienstag mit meiner Familie im Familyresort in Willingen im Sauerland. Dort gibt es neben der herrlichen Natur und jeder Menge Spieleangebote für Kinder natürlich auch entsprechend viel Wellness für die Eltern.

Die Adler sind erfolgreich in die Saison gestartet. Man sieht euch den Spaß am Spiel Woche für Woche an. Du bist schon lange dabei, was macht die laufende Saison besonders?

Es ist der stetige Hunger nach Siegen. Wir sind früh auf den Geschmack gekommen und wollen dieses Gefühl Woche für Woche wieder erleben. Hinzu kommt natürlich auch, dass die Mischung stimmt. Alle stellen ihr eigenes Ego hinten an, das Team steht an Nummer 1. Und das eben wir seit dem ersten Tag im Trainingscamp.

Wir wissen, dass du dich immer in den Dienst der Mannschaft stellst. Dennoch, wie erlebst du selbst Erfolgsmomente wie gegen Straubing, als dir ein „Traumtor“ gelungen ist?

Eigentlich recht gelassen. Natürlich hast du als Stürmer immer das Ziel Tore zu erzielen, aber im Vordergrund steht nicht meine eigene Leistung, sondern das Spiel und das Gewinnen. Was das Tor gegen Straubing angeht, musste ich erst ein bis zwei Tage später schmunzeln, als ich viele Glückwünsche erhielt.

Wenn es in einem Team so läuft wie aktuell bei den Adlern, schadet eine Pause dann mehr als dass sie hilft?

Ich glaube, alle sind froh mal ein paar Tage andere Luft zu schnuppern. Die Saison ist ja schon recht lang. In solchen Pausen können sich die Jungs auch mal um Ihr privates Umfeld kümmern und mit ein paar Tagen Abstand vom Eis spürt man auch wieder das Kitzeln und die Lust auf das Eis. Ich persönlich denke, diese "Auszeit" für jeden motivierend ist.

Am Wochenende findet in München der Deutschland Cup statt. Beobachtest du die Spiele, bei denen immerhin knapp zehn deiner Kollegen mit am Start sind?

Leider nein, da ich mit meiner Familie unterwegs bin und auch ein paar Freunde besuche. Da ist Eishockey eher Nebensache. Aber wir erhalten durch unseren Teamchat eh alle News und Updates, womit ich schon alles mitbekomme. Das ist wie ein Liveticker.

Adler Mannheim/mk

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