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Adler-Kapitän Kink: „Stolz hier zu spielen!“

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Von: Peter Kiefer

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Hatte diese Saison bereits acht Mal Grund zum Torjubel – Adler-Kapitän Marcus Kink (29).
Hatte diese Saison bereits acht Mal Grund zum Torjubel – Adler-Kapitän Marcus Kink (29). © picture alliance / dpa

Mannheim - Bei Verfolger EHC München mit 5:2 gewonnen, wieder Tabellenführer. Adler-Kapitän Marcus Kink über die Lage seines Teams, die nächsten Spiele – und sich selbst.

Er kämpft um jeden Zentimeter Eis, er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und er geht stets mit gutem Beispiel voran: Die Rede ist von Adler-Kapitän Marcus Kink (29)

Der gebürtige Düsseldorfer befindet sich in bestechender Form und ist derzeit mit acht Toren und zwölf Vorlagen fünftbester Punktesammler der Blau-Weiß-Roten. Seine Einschätzungen zur Lage seines Teams kurz nach dem Mittwochstraining.

Marcus, Glückwunsch zum gestrigen Erfolg gegen Augsburg. Es war der vierte Sieg in Folge und der dritte binnen fünf Tagen. Die Mannschaft hat also allen Grund zur Freude.

Das ist richtig. Wir haben in den letzten Spielen hart für die Siege gearbeitet und sind dafür auch belohnt worden. Wenn wir immer elf Punkte aus vier Spielen holen würden, dann wäre das hervorragend.

Wie schwierig war es nach dem emotionalen Sieg am Freitag gegen München, sich zwei Tage später mental auf das Spiel gegen die Roosters vorzubereiten?

Die Vorfreude auf das Spiel in München war riesig, und die drei Punkte, die wir gegen den EHC geholt haben, waren enorm wichtig. Nach so einem großen Sieg ist es schwer, sich schnell auf das nächste Spiel vorzubereiten, aber das ist uns sehr gut gelungen. Riesenkompliment an die Mannschaft.

Trainer Geoff Ward war zwar nach dem gestrigen Spiel gegen Augsburg mit den zwei Punkten zufrieden, aber nicht mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Warum hat sich das Team deiner Meinung nach schwer getan, den Spielplan umzusetzen und das Heft in die Hand zu nehmen?

Wir haben gestern gegen eine gute Mannschaft gespielt. Augsburg hat es uns nicht leicht gemacht und Chris Mason hat stark gehalten. Ich denke, dass wir nach ein paar Minuten im ersten Drittel sehr gut im Spiel waren und uns auch viele Torchancen erarbeitet haben. Leider haben uns nach der Führung ein oder zwei Prozent gefehlt, um das Spiel komplett zu übernehmen. Dadurch ist Augsburg wieder zurück ins Spiel gekommen. Das Powerplay bereitet uns im Moment ein bisschen Probleme. Das eine oder andere Überzahltor hätte uns sicherlich gut getan, aber wir arbeiten daran. Trotz allem war es ein guter Sieg, weil wir einen Weg gefunden haben, die Punkte zu holen.

Für uns hast du in dieser Saison eine unglaubliche Entwicklung genommen und noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Sehen wir zurzeit den stärksten Marcus Kink aller Zeiten?

Das weiß ich nicht, das können andere besser beurteilen. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen. Ich will dem Team jeden Tag und in jedem Spiel helfen und mich stetig weiterentwickeln. Durch das Trainerteam ist ein neuer Schwung durch die Mannschaft und die Eishockeystadt Mannheim gegangen. Und ich versuche einfach, diesen Schwung mitzunehmen, meinen Teil zum Erfolg beizutragen und immer mein Bestes zu geben.

Die Adler stehen derzeit mit vier Punkten Vorsprung auf München an der Spitze der DEL. Stärkt die aktuelle Tabellensituation das ohnehin schon große Selbstbewusstsein noch mehr?

Der Blick auf die Tabelle ist eine Momentaufnahme und ein gutes Gefühl. Es bestätigt unsere harte Arbeit und dass wir auf einem guten Weg sind. Nichtsdestotrotz sind erst 27 Spiele gespielt, es kommen noch einige Spiele und es sind noch viele Punkte zu vergeben. Bis jetzt haben wir nichts erreicht und auch nichts gewonnen. Wir müssen weiter hart arbeiten und uns stetig verbessern.

Jetzt geht’s nach Ingolstadt und Straubing. Wie sind Deine Erwartungen?

Das sind natürlich zwei schwere Auswärtsspiele. Ingolstadt ist im Moment ziemlich heiß und in Straubing tun wir uns oft schwer. Es ist aber wichtig, dass wir uns jetzt erst einmal auf Freitag konzentrieren und in Ingolstadt den Kampf annehmen. Unsere Stärken sind wichtig und diese müssen wir durchsetzen.

Adler Mannheim/pek

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