1. Heidelberg24
  2. Sport
  3. Adler Mannheim

Fünf Fragen an Matthias Plachta

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nicole Suberlak

Kommentare

Matthias Plachta, Adler Mannheim
Matthias Plachta im Interview © picture alliance / dpa

Mannheim - Am Freitag haben die Adler beim 3:4 nach Verlängerung gegen Wolfsburg die zweite Heimniederlage der Saison kassiert. Matthias Plachta steht Rede und Antwort:

Es läuft die 16. Spielminute im ISS Dome, als Bobby Raymond den in die Mitte hereinziehenden Matthias Plachta bedient. Der Adler-Stürmer lässt zwei Gegenspieler stehen und bugsiert die Scheibe in aller Torjägermanier an DEG-Schlussmann Beskorowany vorbei ins Tor. Es war Plachtas achter Saisontreffer und ein Tor zum Zunge schnalzen. Wir haben uns mit dem 23-Jährigen nach dem Dienstagstraining getroffen und mit ihm über das zurückliegende Wochenende gesprochen.

Am Freitag haben die Adler beim 3:4 nach Verlängerung gegen Wolfsburg die zweite Heimniederlage der Saison kassiert. Cheftrainer Geoff Ward machte die Niederlage unter anderem an den zu großen Abständen in der neutralen Zone zwischen Offensive und Defensive fest. 

Was waren deiner Meinung nach die Gründe für die Niederlage?

„Da hat der Trainer natürlich vollkommen recht. Wir sind zu wenig gelaufen und waren hier und da einen Schritt zu spät. Das hat dann unser Offensivspiel und somit auch das Ergebnis beeinflusst. Wolfsburg ist eine läuferisch starke Mannschaft, die sehr diszipliniert ihr System durchgezogen hat. Es ist auch nicht so, dass wir die bisherigen Siege geschenkt bekommen haben, aber Wolfsburg hat im Endeffekt das Quäntchen Glück gehabt. So ist das manchmal im Eishockey.“

Trotz einer 2:0-Führung nach dem ersten Drittel wurde es in Düsseldorf noch einmal richtig spannend. Am Ende stand ein 3:2 aus Sicht der Adler auf der Anzeigetafel. Wie hast du das Auswärtsspiel im Rheinland erlebt?

„Düsseldorf hat in dieser Saison eine gute Mannschaft und dementsprechend war das Spiel sehr intensiv. Wir hatten im ersten Drittel einen guten Start, aber im zweiten Durchgang haben wir etwas den Faden verloren und zwei Gegentore kassiert. Danach war es ein sehr enges und hart umkämpftes Match, bis Christoph den Siegtreffer für uns erzielt hat.“

Dein Treffer zum 2:0 war ein absolutes Traumtor und zählt mit Sicherheit zu den Toren, die man sich immer wieder gerne anschaut.

„Ich schaue mir meine Tore grundsätzlich immer gerne an. Es war ein genialer Pass von Bobby und Jon hat die Verteidiger schön auseinandergezogen, sodass ich freie Bahn hatte und einfach durchgelaufen bin. Es war sicherlich ein bisschen Glück dabei, aber irgendwann musste auch mal wieder einer reingehen.“

Rund 1200 Adler-Fans sind per Sonderzug nach Düsseldorf gereist und haben für eine Gänsehautstimmung im ISS Dome gesorgt. Wie wichtig war diese lautstarke Unterstützung, und wie war die Heimreise mit den Fans im Sonderzug?

„Unsere Fans waren einfach nur der Wahnsinn. Wir haben die Unterstützung gespürt und das hat uns sehr geholfen. Nach einem Sieg ist die Heimreise immer besser als nach einer Niederlage und es hat auf jeden Fall Riesenspaß gemacht.“

Mit elf Spielen bis zum Neujahrsmatch gegen die Wild Wings steht den Adlern ab Freitag eine anstrengende Saisonphase bevor. Auf was wird es in dieser kräfteaufreibenden Zeit ankommen?

„Wichtig ist natürlich, dass wir uns nach den Spielen gut regenerieren und zu Kräften kommen. Viele Spiele bedeuten für uns auch viel Spaß. Jeder Profi spielt lieber, als dass er trainiert und deshalb freuen wir uns darauf.

Adler Mannheim

Auch interessant

Kommentare