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2:0 – Adler lassen Eisbären keine Chance

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Von: Robin Eichelsheimer

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Glen Metropolit zeigte mal wieder eine tolle Leistung legte zum 1:0 auf. © picture alliance / dpa

Berlin/Mannheim -  Nach der 1:4-Niederlage gegen Hamburg hatten sich die Adler Mannheim gegen die Eisbären aus Berlin viel vorgenommen. Mit Erfolg! Das Team um Geoff Ward bezwang die Hauptstädter mit 2:0.

Die Adler halten nach einem 2:0-Auswärtssieg in Berlin weiter Kontakt zu Tabellenführer EHC Red Bull München (die Münchner haben aber schon zwei Spiele mehr absolviert). Matthias Plachta und Jon Rheault erzielten die Tore für die Adler, die zum sechsten Mal in der aktuellen Saison ohne Gegentor blieben.

Mit dem wiedergenesenen Jamie Tardif traten die Adler zwei Tage nach der 1:4-Niederlage gegen Hamburg beim Rekordmeister in Berlin an. Dem Team aus der Kurpfalz war von Anfang an deutlich anzumerken, dass es gegen die Eisbären auf Wiedergutmachung aus war und nicht zum ersten Mal in der laufenden Saison zwei Niederlagen in Folge kassieren wollte. Gleich in den ersten Minuten wurde Eisbären-Keeper Petri Vehanen mehrfach geprüft.

Beim ersten Mannheimer Überzahlspiel kam Sinan Akdag frei zum Schuss und jubelte auch, da Vehanen die Scheibe zwar im Fanghandschuh, aber vermeintlich erst hinter der Torlinie zu fassen bekam. Doch nach Analyse der Videobilder verweigerten die Unparteiischen dem Treffer aber die Anerkennung. Die Blau-Weiß-Roten steckten nicht auf, störten früh das Aufbauspiel der Hauptstädter und überbrückten bei eigenem Puckbesitz die Mittelzone schnell. Florian Busch scheiterte in Minute zwölf an Endras, Raymond im direkten Gegenzug an Vehanen. Beide Keeper zeigten eine ausgezeichnete Partie. Auch kurz vor der Pause hielt der finnische Torhüter der Eisbären gegen Kai Hospelt und den Nachschuss von Jon Rheault (Überzahl) - die Führung der Adler wäre verdient gewesen.

Im Mittelabschnitt agierten die Adler noch überlegener – und wurden endlich belohnt. Glen Metropolit trug die Scheibe nach einem gewonnen Bully im Mitteldrittel schnell Richtung Tor, legte quer auf Matthias Plachta, der wiederum keine Mühe hatte, die Scheibe zum 1:0 ins Netz zu schießen. Ronny Arendt (31.) und Jamie Tardif (37.) hatten gute Chancen, die Führung auszubauen, auf der anderen Seite vergab Miettinen vor Endras - doch insgesamt waren die Adler näher am zweiten oder dritten Treffer als Berlin am Ausgleich.

Im Schlussdrittel agierte das Team von Trainer Geoff Ward zurückhaltender und defensiver, um nicht ins offene Messer laufen. Das Spiel war daher nun ausgeglichen, bis Berlins André Rankel mit einem Lattentreffer in der 54. Minute die Berliner Schlussoffensive einleitete. Die Adler schafften es jedoch, das Match fehlerfrei zu Ende zu bringen. Als Vehanen sein Tor in der letzten Minute zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, entschied Jon Rheault das Match mit dem 2:0.

Adler Mannheim

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