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Adler behalten im Spitzenduell die Oberhand

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Von: Robin Eichelsheimer

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Machte mal wieder ein starkes Spiel: Kein Vorbeikommen an Adler-Keeper Dennis Endras! © picture alliance / dpa

München/Mannheim - Es waren zwei ganze wichtige Partien am Wochenende, und zwei Mal gingen die Adler als Sieger vom Eis. Nach dem 3:2-Sieg gegen Ingolstadt am Freitag ließen die Mannheimer auch den Cracks aus München beim 3:1 am Sonntag keine Chance.

Auswärtssieg, Auswärtssieg!

Die Adler haben im Kampf um die beste Ausgangsposition ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Vor 5.776 Zuschauern im Olympia-Eissportzentrum gewann das Team Chefcoach Geoff Ward das Spitzenspiel gegen den EHC Red Bull München mit 3:1 und baute damit den Vorsprung an der Tabellenspitze auf elf Punkte aus. Nach Alex Bartas Führungstreffer sorgten Jamie Tardif und Andrew Joudrey für die Wende. Den Schlusspunkt in einer nervenaufreibenden und spannenden Partie setzte Jon Rheault.

Wenn die zwei besten Mannschaften der Deutschen Eishockey Liga aufeinandertreffen, dann ist erstklassiges Eishockey vorprogrammiert. In einem intensiv geführten Eröffnungsdrittel zwischen dem hartnäckigsten Verfolger EHC Red Bull München und dem Tabellenführer aus Mannheim versuchten beide Mannschaften vom ersten Bully weg, das Tempo vorzugeben und das Heft in die Hand zu nehmen. 

Dies gelang zunächst den Adlern etwas besser, die bereits in der ersten Spielminute durch Neuzugang Brandon Yip erstmals gefährlich vor das Tor der Münchner kamen. Der erste Treffer der Partie fiel dann allerdings auf der anderen Seite: Alex Barta schlich sich im Rücken seiner Gegenspieler vor das Tor und verwertete ein starkes Zuspiel von Michael Wolf zur Führung (5.). Die Adler zeigten sich davon keineswegs beeindruckt. Denis Reul eroberte das Hartgummi in der gegnerischen Zone und bediente Jamie Tardif, der Münchens Schlussmann Florian Hardy aus kürzester Distanz zum 1:1 überwand (7.). Danach betrieben beide Teams weiterhin großen Aufwand und erspielten sich einige gute Chancen, Zählbares sprang dabei aber nicht heraus, so dass es mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden in die erste Drittelpause ging.

Der zweite Abschnitt gehörte eindeutig den Adlern, die sich durch eine äußert konzentrierte und engagierte Leistung die Führung redlich verdienten. Bei der ersten Powerplaysituation zogen die Adler entschlossen ihre Überzahl auf und schlugen eiskalt zu, Andrew Joudrey durfte sich für seinen elften Saisontreffer feiern lassen (28.). Kurz darauf hatte Marcus Kink die Chance, die Führung auszubauen (31.), aber er scheiterte ebenso an EHC-Keeper Hardy wie Routinier Glen Metropolit (32.). München fand zu diesem Zeitpunkt fast keine Mittel, um die stabil stehende Defensive der Adler aus den Positionen zu locken.

Auch in den ersten Minuten des Schlussabschnitts waren die Adler die optisch überlegenere Mannschaft, Christoph Ullmann (43.) und Kai Hospelt (46.) konnten Hardy allerdings nicht überwinden. Danach startete der EHC seine Schlussoffensive, besonders beim siebten Überzahlspiel wurde es brandgefährlich. Münchens bester Punktesammler Garrett Roe fand in Endras seinen Meister (47.), der auch gegen David Meckler , Alex Barta (beide 48.) und Toni Ritter (50.) bärenstark partierte. Der EHC war dem Ausgleich näher als die Gäste dem dritten Treffer, doch als Don Jackson Hardy zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, sorgte Jon Rheault mit einem Befreiungsschlag aus der eigenen Zone für die Entscheidung – 3:1 (59.). 

Adler Mannheim/rob

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