Derby-Pleite

Verrücktes Woodcroft-Debüt ohne Happy End

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Die Adler Mannheim verlieren erstmals in dieser Saison gegen Schwenningen.

Schwenningen – Die Playoff-Plätze rücken in immer weitere Ferne! Im Derby gegen Schwenningen wird den Adlern wieder einmal die schwache Chancenverwertung zum Verhängnis.

Nach zuvor drei Derby-Siegen müssen sich die Adler Mannheim im vierten Duell mit den Schwenninger Wild Wings erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Dabei vergeben die Quadratestädter ihre zwischenzeitliche Führung leichtfertig.

Bei den Adlern steht am Freitag nicht nur der neue Headcoach Craig Woodcroft im Fokus, sondern auch Marcel Goc, der nach überstandener Verletzung erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf dem Eis steht.

Die ersten zwanzig Minuten passen zur bisherigen Saison der Adler. Der Meister ist die aktivere Mannschaft, kreiert gute Chancen, doch das Tor fällt auf der anderen Seite. Markus Poukkula (8.) bezwingt Endras-Ersatz Raymond Emery und macht das 1:0 für Schwenningen.

Verrückter Mittelabschnitt

Im zweiten Drittel werden die Offensivbemühungen der Gäste endlich belohnt. Andrew Joudrey (31.) überwindet den so starken Joseph MacDonald und netzt zum 1:1 ein. Beflügelt vom verdienten Ausgleich legen die Mannheimer kurz darauf nach. Kai Hospelt (34.) fälscht einen Schuss von Nikolai Goc zum 2:1 ab.

Es ist fast nicht zu glauben, aber die extrem effektiven Hausherren können mit einem Doppelschlag antworten.  Markus Poukkula (36.) und Damien Fleury (37.) bringen die Wild Wings vor der Schlusssirene wieder in Führung.

Immer wieder MacDonald

Auch aufgrund einiger Strafen hat der Meister im letzten Drittel zunächst Probleme Druck aufzubauen. In der Schlussphase kann Mannheim die Schlagzahl noch einmal erhöhen, lässt aber wieder einige gute Chancen liegen. Der glänzend aufgelegte Wild-Wings-Keeper MacDonald bringt die Adler beispielsweise mit einer Wahnsinnstat in der 55. Minute zum Verzweifeln. 

Den Schlusspunkt setzt dann schließlich Marcel Kurth, der zum 4:2-Endstand für Schwenningen trifft. Nach der sechsten Niederlage in Folge beträgt der Rückstand auf einen direkten Playoff-Platz jetzt schon acht Punkte.

Am Sonntag, 21. Februar (14:30 Uhr), empfangen die Adler Mannheim dann in der SAP Arena das Tabellenschlusslicht Krefeld.

nwo

Quelle: Mannheim24

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