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3:4-Niederlage nach Verlängerung

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Von: Daniel Glaser

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Adler Mannheim, Grizzly Adams Wolfsburg, SAP Arena
Adler Mannheim gegen Grizzly Adams Wolfsburg. © dg / www.cityguide-rhein-neckar.de

Mannheim - Ein spannendes Spiel in der SAP Arena. Nach Abpfiff heißt es noch immer 3:3, dann gelingt den Grizzlys der entscheidende Treffer - 3:4 für die Gäste.

Eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung besiegelt die 3:4 Niederlage gegen die Grizzly Adams.

9674 Zuschauer fanden sich in der SAP Arena ein, um die Partie ihres Vereins gegen die Grizzly Adams zu verfolgen. 

Da das Auswärtsspiel schon eine Zitterpartie war, in der die Adler Mannheim viel Energie aufwenden mussten um das Spiel zu drehen, sollte auch dieses Aufeinandertreffen ein Kampf gegen einen würdigen Gegner darstellen.



Leider fanden die Blau-Weiß-Roten nicht sonderlich schnell in ihr Spiel – die Rivalen zogen an ihnen vorbei und erzielten einige Torchancen. 

Besonders eine davon konnten sie erfolgreich nutzen. Tyson Mulock schaffte es gezielt in den Angriffsraum und erzielte das 0:1 in der 5. Minute.
 Das sollte der kleine Wachrüttler für Sinan Akdag sein, der in der 13. Minute für den 1:1 Ausgleich sorgte. 

So ging es in das zweite Drittel, was wesentlich dynamischer wurde und auch der Rest der Mannschaft unter Geoff Ward in die Gegenwart beförderte.
 Neben den Toren von Christoph Ullmann und einem weiteren Tor von Sinan Akdag, bereitete das Gegentor von Matthew Dzieduszycki keine Sorgen; dachte man.


Im letzten Drittel schaffte der Wolfsburger Peter Lindlbauer den 3:3 Ausgleich und verfrachtete das langatmige Spiel in die ungewollte Verlängerung. Nach durchwachsenem Drittel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg folgte nach einer 2 + 10 Minuten-Strafe für Denis Reul wegen einem Check von Hinten, der entscheidende Treffer ebenfalls von Peter Lindlbauer für die Gegner und entschied das endgültige 3:4.

Trotz aller Trauer und Enttäuschung über die Niederlage zeigten Spieler sich von ihrer besten Seite und kämpften herausragend für ihr Team. 

Unter anderem Sinan Akdag, der Torschützenkönig des Abends und Dennis Endras, der viele Fehler seiner Mannschaftskollegen ausbügeln musste.
 Leider sorgten Flüchtigkeitsfehler, Fehlpässe, ungenaue Deckung und Unachtsamkeit für Chancen auf Seiten der Wolfsburger, die gekonnt und souverän in den Angriffsraum eindrangen und einnetzten. 



Für das Auswärtsspiel am Sonntag gegen die Düsseldorfer EG sollten die Mannheimer eine große Portion Genauigkeit und ihr Selbstvertrauen einpacken, um den Sieg mit nach Hause zu bringen.

dg

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