Nach Remis gegen FC Bayern München II

Großer Frust beim FCK: Antwerpen auf 180 - Eklat mit Bayern-Trainer Seitz

FCK-Trainer Marco Antwerpen äußert sich zum Fan-Empfang nach dem Derby.
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FCK-Trainer Marco Antwerpen kritisiert FCB-Trainer Holger Seitz. (Archivfoto)

Kaiserslautern - Nach dem 1:1 gegen den FC Bayern München II ist FCK-Trainer Marco Antwerpen stocksauer. Der Frust richtet sich gegen den Schiedsrichter - und Trainerkollege Holger Seitz:

Der 1. FC Kaiserslautern* hat am Samstag (13. Februar) gegen den FC Bayern München II den zweiten Sieg unter dem neuen Trainer Marco Antwerpen verpasst. Über die Partie in der 3. Liga berichtet MANNHEIM24*. Im Fritz-Walter-Stadion reicht es trotz fast 40-minütiger Überzahl nur zu einem 1:1 (0:0). Dimitri Oberlin (67.) hat die zweite Mannschaft des FC Bayern, die nach der Gelb-Roten Karte von Bright Akwo-Mbi (51.) in Unterzahl ist, in Führung gebracht, ehe Daniel Hanslik (72.) zum 1:1-Endstand* getroffen hat.

Partie1. FC Kaiserslautern - FC Bayern München II 1:1 (0:0)
Tore0:1 Oberlin (67.), 1:1 Hanslik (72.)
Bes. VorkommnisArrey-Mbi sieht Gelb-Rot (51.)
SchiedsrichterNicolas Winter (Freckenfeld)

1. FC Kaiserslautern: Frust nach Remis gegen FC Bayern II - Antwerpen kritisiert Schiedsrichter

Besonders bitter für den FCK: Ein eigentlich reguläres Tor von Kenny Prince Redondo (75.) ist aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt worden. Zudem hat Marvin Pourie in den Schlussminuten die Großchance auf den ersten Heimsieg liegen gelassen.

Trainer Marco Antwerpen hadert nach der Partie sowohl mit der Chancenverwertung als auch mit der Schiedsrichterleistung. „Wir haben uns schon benachteiligt gefühlt. Es war die Krönung, dass dieses Tor nicht durchgewunken worden ist. Das ist ganz bitter für uns“, sagt Antwerpen auf der Pressekonferenz. „Ich bin nicht enttäuscht, sondern einfach nur sauer.“

1. FC Kaiserslautern: Antwerpen gerät Bayern-Trainer Seitz aneinander

Damit aber noch nicht genug: Auch Bayern-Trainer Holger Seitz wird von Antwerpen scharf kritisiert. Der Grund: Seitz hat nach dem Schlusspfiff in Richtung FCK-Bank gejubelt haben. „So sieht es aus“, feiert der 46-Jährige den Punkt in Unterzahl. „Ich habe den Kollegen das erste Mal kennengelernt. Über sein Verhalten sollte er mal drüber nachdenken, ob das so in Ordnung ist“, sagt Marco Antwerpen gegenüber Magenta Sport.

Nach der Pressekonferenz verzichtet der sichtlich frustrierte FCK-Trainer, der während dem Spiel die Gelbe Karte bekommen hat, dann auch auf den üblichen Handschlag. Das 1:1 ist bereits das 13. Unentschieden in dieser Saison gewesen und bringt die Roten Teufel mit Blick auf die Tabelle kaum weiter. Am kommenden Samstag (20. Februar/14 Uhr) ist der FCK zu Gast beim FC Ingolstadt. (nwo) *MANNHEIM24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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