FCK-Investor Nardi äußert sich

Bei Abstieg: 1. FC Kaiserslautern plant weiter mit Fritz-Walter-Stadion

Wird der 1. FC Kaiserslautern auch im kommenden Jahr im Fritz-Walter-Stadion spielen?
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Wird der 1. FC Kaiserslautern auch im kommenden Jahr im Fritz-Walter-Stadion spielen?

Falls der 1. FC Kaiserslautern tatsächlich den Gang in die Regionalliga antreten muss, soll das Fritz-Walter-Stadion als FCK-Heimspielstätte erhalten bleiben:

Update vom 20. April: Sollte der 1. FC Kaiserslautern am Saisonende tatsächlich den Gang in die Regionalliga antreten müssen, planen die Verantwortlichen weiter mit dem Fritz-Walter-Stadion als Heimspielstätte. „Ich denke, dass Kaiserslautern ohne den FCK im Fritz-Walter-Stadion schon etwas surreal wäre. Bei dem Gedanken wird es mir auch richtig mulmig. Wir versuchen das hinzukriegen, dass wir mit dem Fritz-Walter-Stadion weiter leben können. Ich bin da auch sehr zuversichtlich“, erklärt Investor Giuseppe Nardi gegenüber dem SWR.

Horror-Szenario Abstieg: 1. FC Kaiserslautern plant weiter mit Fritz-Walter-Stadion

Durch zuletzt acht Punkte aus den vergangenen vier Spielen sind die Pfälzer dem Klassenerhalt in der 3. Liga wieder ein Stück näher gekommen. Tritt am Saisonende dennoch das Worst-Case-Szenario ein, kann der FCK weiter auf die Unterstützung der Investoren zählen. „Wir werden auf jeden Fall den FCK in jede Liga begleiten, auch wenn es dann die Regionalliga ist. Das stand für uns nie außer Frage. Wir sind beim FCK eingestiegen, um mittelfristige und langfristige Ziele zu erreichen“, so Nardi.

Bei Abstieg: 1. FC Kaiserslautern will wohl keine Pacht für Stadion zahlen

Update vom 24. März: Durch die sportlich prekäre Situation des 1. FC Kaiserslautern droht eine erneute Debatte um die Pacht für das Fritz-Walter-Stadion. Nach Informationen des SWR will der viermalige deutsche Meister im Falle eines Abstiegs in die Regionalliga keine Miete für die WM-Arena mehr bezahlen. Aktuell zahlen die Pfälzer 625 000 Euro Stadionpacht pro Drittliga-Saison.

Außerdem sollen die Roten Teufel einen Zuschuss zu den Betriebskosten fordern. Dieser soll bei 1,5 Millionen Euro liegen. Dem widerspricht Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt explizit und sagt, der Drittligist sei nicht mit den genannten Forderungen auf die Stadt Kaiserslautern zugegangen. Diese hatte zuvor auf Anfrage mitgeteilt, dass erste Gespräche dazu bereits im Gange seien. Eine erneute Reduzierung der Stadionpacht müsste von den zuständigen Gremien der Stadt und der Stadiongesellschaft beschlossen werden.

Sollte es zu keiner Einigung zwischen Verein und Stadt kommen, müssten die Roten Teufeln im Abstiegsfall möglicherweise die Spielstätte wechseln. „Ziel ist es natürlich, den Standort zu erhalten, auch wenn das bereits in der 3. Liga wirtschaftlich schwierig ist“, sagt Voigt. Der FCK hat bei noch zehn ausstehenden Spielen sechs Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Bei Abstieg: 1. FC Kaiserslautern müsste wohl Fritz-Walter-Stadion verlassen

Erstmeldung: Der einst so ruhmreiche 1. FC Kaiserslautern kämpft derzeit um den Klassenerhalt in der 3. Liga. Aktuell haben die Pfälzer lediglich einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone, weshalb im Hintergrund bereits die Planungen für einen möglichen Abstieg begonnen haben, wie Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt nun bestätigt.

„Wir bereiten uns natürlich auf solche Themen vor. Wir werden ein Szenario vorbereiten, das hoffentlich nie eintritt, aber was gut durchdacht sein muss“, erklärt der 51-Jährige im SWR-Podcast „Nur der FCK“ . Sollten die Roten Teufel am Saisonende tatsächlich den Gang in die Regionalliga antreten, müsste der Klub wohl oder übel das Fritz-Walter-Stadion verlassen.

„So schön und atmosphärisch es ist, so schwierig ist es bei einem Abstieg, das Szenario aufrecht zu erhalten. Jeder kennt die Probleme, die der Klub seit vielen Jahren mit dem Stadion hat“, so Voigt. Allein die Betriebskosten für den Betzenberg würden sich auf rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr belaufen – Geld, das ein Regionalligist nicht besitzt. In welchem Stadion der FCK seine Heimspiele stattdessen austragen könnte, ist derzeit noch offen. (mab)

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