Trainersuche und Transfers

Brisanter Bericht: FCK-Investoren mischen bei sportlichen Entscheidungen mit

Die FCK-Investoren dürfen bei sportlichen Entscheidungen wohl mitbestimmen.
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Die FCK-Investoren dürfen bei sportlichen Entscheidungen wohl mitbestimmen.

Beim 1. FC Kaiserslautern herrscht mal wieder Unruhe. Grund ist ein Bericht, wonach die regionale Investorengruppe erheblichen Einfluss auf sportliche Entscheidungen haben soll:

Im vergangenen Jahr hat eine fünfköpfige regionale Investorengruppe mit elf Millionen Euro für 33 Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft die wirtschaftliche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern gesichert. Wie der ,kicker‘ am Montag nun berichtet, sollen die Geldgeber den FCK allerdings nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch bei sportlichen Entscheidungen erheblichen Einfluss haben.

1. FC Kaiserslautern: Investorengruppe mischt bei sportlichen Entscheidungen wohl mit

Demnach sind die Investoren sowohl bei der Entscheidung über die Verpflichtung des mittlerweile wieder entlassenen Trainers Jeff Saibene als auch für Neu-Coach Marco Antwerpen beteiligt gewesen. Ebenso wie Beiratsvorsitzender Markus Merk, obwohl dieser mit seinem Gremium eigentlich nur eine beratende Funktion hat. Brisant: Vor Antwerpens Verpflichtung soll man bereits einem anderen Kandidaten eine mündliche Zusage erteilt haben.

Während Sportdirektor Boris Notzon bei der Trainersuche nicht eingebunden gewesen ist, soll Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt lediglich beauftragt worden sein, letzte Vertragsdetails mit Wunschtrainer Antwerpen auszugestalten. Zudem sollen die Investoren zwei zuletzt getätigte Transfers vorgegeben haben – offenbar über den Beirat als Mittelsmann. Des weiteren wurde wohl ohne Rücksprache mit den Verantwortlichen an den Trainer herangetreten und eine Siegprämie für die Mannschaft ausgesprochen. (mab)

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