Nach Insolvenzantrag

„Das pure Chaos!“ - Ex-Profi Basler attackiert 1. FC Kaiserslautern

Mario Basler hat den 1. FC Kaiserslautern scharf kritisiert. Der Ex-Profi ist vor allem mit der Vereinsführung hart ins Gericht gegangen:

  • Mario Basler kritisiert 1. FC Kaiserslautern nach Insolvenzantrag.
  • Basler wirft dem Klub eine jahrelange Misswirtschaft vor.
  • Laut Basler sind die FCK-Fans die großen Verlierer.

Ex-Profi Mario Basler hat dem hoch verschuldeten 1. FC Kaiserslautern eine jahrelange Misswirtschaft vorgeworfen und den Drittligisten für den geplanten Gang in die Insolvenz heftig kritisiert. „Man hat beim FCK die letzten Jahre alles für die Insolvenz getan. Ständig gab es neue Vorstände von außerhalb, die große Versprechungen gemacht, davon aber nichts eingehalten haben. Es herrscht das pure Chaos“, sagt Basler am Mittwoch der Bild-Zeitung.

Mario Basler attackiert 1. FC Kaiserslautern nach Insolvenzantrag: „Das pure Chaos"

Besonders hart ins Gericht geht der 51-Jährige mit der Vereinsführung. „Die Vorstände sind größtenteils Selbstdarsteller. Sie nennen sich die großen Retter und nichts passiert. Der FCK gibt ein trauriges Bild ab“, schimpft Basler. „Der FCK hat sich selbst zerstört, da darf man kein Mitleid mehr haben.“ Der Verein hatte am Montag beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Antrag auf Eigeninsolvenz gestellt. Dadurch will sich der viermalige deutsche Meister finanziell sanieren.

Mario Basler hat scharfe Kritik an Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern geübt.

Nach Ansicht von Basler, der von 1987 bis 1989 und 1999 bis 2003 für die Roten Teufel gespielt hat, sind die Fans die großen Verlierer. Diese hatten den mit mehr als 20 Millionen Euro verschuldeten Traditionsklub in den vergangenen Jahren mit dem Erwerb von Fan-Anleihen finanziell unterstützt. „Die Fans tun mir am meisten leid. Sie sterben für den Verein und werden nur verarscht“, so der 51-Jährige.

dpa

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare