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Vettel „fuchst“ Doppel-Überholmanöver in Spa: „Ging irgendwie in die Hose“

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Von: Christoph Klaucke

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Sebastian Vettel ärgert das Doppel-Überholmanöver gegen ihn.
Sebastian Vettel ärgert das Doppel-Überholmanöver gegen ihn. © Bb/Imago

Das Formel-1-Rennen in Spa hatte einiges zu bieten. Sebastian Vettel ärgerte sich über ein Doppel-Überholmanöver gegen sich. Alle Reaktionen zum Belgien-GP.

Spa – Was für ein spektakuläres Rennen in Spa. Der Große Preis von Belgien hat mal wieder gehalten, was er versprochen hat. Mehrere Überholmanöver vom Start weg begeisterten die Fans beim Ardennen-Rennen. Max Verstappen im Red Bull lieferte eine unfassbare Aufholjagd von P14 und holte sich seinen neunten Sieg im 14. Saisonlauf der Formel 1.

Sebastian Vettel zeigte ebenfalls einen Turbo-Start und verbesserte sich zunächst um fünf Positionen. Am Ende musste sich der Heppenheimer mit Platz acht zufriedengeben, auch weil er sich nach einem Überholmanöver von Esteban Ocon auskontern ließ. Mick Schumacher kam auf Platz 17.

Wir haben für Sie die Stimmen rund um den Großen Preis von Belgien zusammengefasst:

Sebastian Vettel (Aston Martin) nach dem Rennen über...

...seinen achten Platz: „Der siebte Platz zum Schluss fuchst mich ein bisschen an, das ist natürlich doof. Wir haben das Momentum nach der Box verpasst, sonst hätten wir den Platz halten können. Esteban war ein bisschen schneller. Es ist ein achter Platz, das ist immer noch ganz gut.“

...mögliche Verbesserungen: „Wir nehmen mit, dass das Qualifying wichtig ist und das ist bei uns aktuell zu schlecht. Wir müssen es schaffen, mindestens auf Platz zehn zu stehen, dann kann ich die Ellenbogen ausfahren oder was mit den Reifen machen.“

...das Doppelüberholmanöver gegen ihn: „War langweilig aus meiner Sicht, ich konnte nichts machen. Ich wollte die beiden nicht ausbremsen. Das ging irgendwie in die Hose.“

...sein baldiges Karriereende: „Ich fahre meine Saison zu Ende, und dann gehts ja weiter, deswegen sehe ich das nicht als Abschiedstournee. Es war keine spontane Entscheidung, man muss es aber auf sich zukommen lassen. Ich freue mich auf die Rennen, die kommen und dann auf das nichts. Fürs Rumsitzen bin ich aber auch nicht der Typ.“

...einen Experten-Job: „Ich finde, das ist eine sehr schwierige Rolle, Timo macht es gut, andere tun sich da schwerer.“

...Mick Schumacher: „Ich wünsche ihm noch mehr Drive für die nächsten Rennen. Leider wird man heutzutage zu schnell nach den letzten Ergebnissen bewertet, es fehlt die Weitsicht. Er kam zuletzt gut in Schwung, das Auto ist jetzt aber nicht mehr so gut wie Anfang des Jahres. Ich wünsche ihm, dass er drin bleibt, vielleicht ja bei McLaren.“

...ein Benefiz-Fußballspiel vom Mittwoch: „Ich hatte auch ein bisschen Muskelkater, zum Glück muss man im Auto keine Sprints ansetzen, das übernimmt der Motor. Ich bin viel gelaufen, das war meine Stärke. Es hat Spaß gemacht.“

Mick Schumacher (Haas) nach dem Rennen über...

...den Grand Prix: „Recht warm im Auto, es ist was ausgefallen, deshalb habe ich viel heiße Luft bekommen. Vom Speed her, war das nicht das, was wir uns vorgestellt haben.“

...Spa: „Ich bin mein erstes Formel-1-Rennen in Belgien gefahren, darum bin ich sehr happy. Hoffentlich folgen noch viele Rennen, dann mit mehr deutschen Fans.“

...das nächste Rennen in Zandvoort: „Wir hoffen, dass wir dort wieder um die Punkte mitfahren können.“

Charles Leclerc (Ferrari) nach dem Rennen über...

...seine Zurückstufung nach dem Rennen: „Wir haben eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen.“

...den Grand Prix: „Die erste Runde mit dem verstopfen Brems-Lüftungsschacht hat uns Probleme bereitet, wir mussten dann wieder von ganz hinten anfangen.“

...das nächste Wochenende: „Wir müssen verstehen, warum wir so weit hinten sind. Ich glaube nicht, dass es im nächsten Rennen ein Wunder geben wird.“

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