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Positive Kraft für Schumi - Mick trifft bei Benefizspiel

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Fast 25 000 Zuschauer wollen sich das nicht entgehen lassen. Dirk Nowitzki tritt mit einem Star-Mannschaft gegen eine Formel-1-Auswahl an. Unter den Piloten ist auch Mick Schumacher. Die Benefizpartie findet zu Ehren seines Vaters Michael statt.

Dirk Nowitzki (M) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 gegen die «Nazionale Piloti». Foto: Torsten Silz
1 / 8Dirk Nowitzki (M) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 gegen die «Nazionale Piloti». Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Auch Mick Schumacher trägt einen Treffer zum Ergebnis bei. Foto: Torsten Silz
2 / 8Auch Mick Schumacher trägt einen Treffer zum Ergebnis bei. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
24 822 Zuschauer sind zum Benefizspiel in Mainz gekommen. Foto: Torsten Silz
3 / 824 822 Zuschauer sind zum Benefizspiel in Mainz gekommen. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Dirk Nowitzki und Lukas Podolski (l) feiern einen Treffer. Foto: Torsten Silz
4 / 8Dirk Nowitzki und Lukas Podolski (l) feiern einen Treffer. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Miroslav Klose (l) scheitert vor dem Tor an Klaus Reitmaier. Foto: Torsten Silz
5 / 8Miroslav Klose (l) scheitert vor dem Tor an Klaus Reitmaier. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Dirk Nowitzki läuft tänzelnd zu einem Elfmeter an. Foto: Torsten Silz
6 / 8Dirk Nowitzki läuft tänzelnd zu einem Elfmeter an. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Arne Friedrich (r) und Miroslav Klose spielen im Trikot der «Nazionale Piloti» auf. Foto: Torsten Silz
7 / 8Arne Friedrich (r) und Miroslav Klose spielen im Trikot der «Nazionale Piloti» auf. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz
Sebastian Vettel (r) und Felipe Massa klatschen nach einem Treffer ab. Foto: Torsten Silz
8 / 8Sebastian Vettel (r) und Felipe Massa klatschen nach einem Treffer ab. Foto: Torsten Silz © Torsten Silz

Mainz (dpa) - Die Fans feierten ihren Michael Schumacher. Die Spieler wollten ihm auch auf diesem Weg Kraft schicken. Er hoffe, «dass wir ihm zeigen, dass die Leute nicht vergessen, dass er noch ein Idol für viele ist», sagte Basketball-Superstar Dirk Nowitzki beim Spiel seiner mit Hochkarätern gespickten All-Star-Mannschaft gegen die Nazionale Piloti.

Bevor das Match vor 24 822 Zuschauern am Mittwochabend in Mainz angepfiffen wurde, hielten alle Spieler unter großem Applaus ein riesiges Spruchband mit der Aufschrift #keepfightingmichael.

«Für mich ist dieses Spiel eine Ehre», sagte Weltstar und Ex-NBA-Gewinner Nowitzki. Er hatte sich hochdekorierte Verstärkung geholt. Die beiden deutschen Fußball-Weltmeister Lukas Podolski und Miroslav Klose, der die Mannschaft auch wechselte, gehörten auch zu Nowitzkis Team, das sich bei der Partie «Champions for Charity» mit 9:6 durchsetzte.

Mit einem Treffer in Mittelstürmer-Manier eröffnete der 2,13 Meter große Nowitzki den Torreigen. «Ich bin nicht mehr rechtzeitig aus dem Weg gegangen, hab' die Augen zugemacht und der Ball war im Tor», kommentierte Nowitzki, der nach einem sehenswerten Fallrückzieherversuch in der ersten Halbzeit im zweiten Spielabschnitt einen Elfmeter deutlich verzog.

Die Mannschaft der Formel-1-Piloten war trotzdem geschlagen. Auch Kapitän Sebastian Vettel und Vizeweltmeister Nico Rosberg konnten die Niederlage nicht abwenden. Beide treten an diesem Wochenende beim Heimrennen auf dem Hockenheimring an. Erstmals spielte auch Schumachers Sohn Mick mit. Dem 17-Jährigen gelang auch ein Treffer. «Dass der Mick da ist, macht das noch besser und emotionaler», meinte Nowitzki.

Michael Schumacher befindet sich nach seinem schweren Ski-Unfall Ende 2013 weiter in der Rehabilitation. Er war damals im Skigebiet oberhalb von Méribel bei einem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Der siebenmalige Champion erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem gibt es keine öffentlichen Bilder mehr des mittlerweile 47-Jährigen. Auch Details zu seinem Zustand sind nicht bekannt.

Bei einer Auszeichnung auf dem Nürburgring Ende Mai hatte Schumachers Managerin Sabine Kehm gesagt: «Wir würden uns alle besser fühlen, wenn ich nicht hier stehen würde heute Abend, sondern Michael selber hier stehen würde und sich bedanken könnte. Aber leider ist das nicht möglich. Leider müssen wir alle das akzeptieren und damit umzugehen lernen.» Sie hatte auch diese Ehrung stellvertretend für Michael Schumacher entgegen genommen.

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