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Vettels Zukunftsfrage: „Werden langsam anfangen zu sprechen“

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Sebastian Vettel
Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel beantwortet die Fragen der Journalisten während einer Pressekonferenz. © Matthias Schrader/AP/dpa

Sebastian Vettel lässt auch nach einer bisher enttäuschenden Saison seine Formel-1-Zukunft offen.

Spielberg - Er könne noch nicht sagen, ob er im kommenden Jahr für Aston Martin fahre, sagte der mittlerweile 35 Jahre alte viermalige Weltmeister in einem Interview der „Bild am Sonntag“. Vettels Vertrag bei dem britischen Team endet nach dieser Saison. Er fährt seit vergangenem Jahr für den Rennstall.

„Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht. Das wird in den kommenden Wochen passieren“, bekräftigte Vettel. Die wichtigste Voraussetzung sei, dass er Spaß habe. „Aktuell habe ich das“, behauptete Vettel, der allerdings weit von den Erfolgen früherer Zeiten vor allem bei Red Bull entfernt ist. Den letzten seiner 53-Grand-Prix-Siege feierte Vettel im September 2019 in Singapur, damals fuhr der gebürtige Hesse noch für Ferrari. Die Scuderia hatte Vettel aber nach sechs insgesamt enttäuschenden Jahren ausgemustert.

Sie seien nicht in der Formel 1, um ab und zu mal in die Punkte zu kommen, sondern um für Siege mitzufahren“, betonte Vettel. Selbst von den Punkteplätzen war der Red-Bull-Champion der Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 in Spielberg an diesem Wochenende aber erstmal weit entfernt. Nach dem letzten Platz in der Qualifikation schied er am Samstag im Sprintrennen auf Platz 19. kurz vor Schluss aus. Den Großen Preis von Österreich wird Vettel an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky) von den hinteren Rängen in Angriff nehmen müssen.

Er kann sich nach eigener Aussage zwar vorstellen, auch noch einmal für ein anderes Team zu fahren, sein jetziger Arbeitgeber hat für ihn aber Priorität. „Ich bin nicht nur für Aston Martin Plan A, sondern sie auch für mich. Wir werden jetzt langsam anfangen zu sprechen“, sagte Vettel, der in Spielberg auch noch eine Geldstrafe von 25 000 Euro auf Bewährung bekam, nachdem er die Fahrersitzung am Freitag unerlaubt vorzeitig verlassen hatte. dpa

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