Neuauflage des WM-Finals 2014

Löw bekommt seinen Wunsch-Gegner: DFB-Team erwartet Leo Messi zum Testspiel

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Das DFB-Team spielt im Oktober erneut gegen Argentinien

Der DFB hat einen Testspiel-Gegner für den kommenden Oktober gefunden. Das Team von Joachim Löw erwartet einen echten Weltstar. Der Spielort könnte kaum stimmungsvoller sein.  

Frankfurt/Main - Die Fußball-Nationalmannschaft bestreitet wie von Bundestrainer Joachim Löw gewünscht ein Testspiel gegen Argentinien. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mitteilte, kommt es am 9. Oktober im Dortmunder Signal Iduna Park zu dem Länderspiel-Klassiker. 

„Auf dem Weg zurück in die Weltspitze ist es wichtig, sich mit den besten Teams der Welt zu messen. Auf ein Länderspiel gegen Argentinien freuen sich die Spieler genauso wie die Zuschauer“, sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

Löw hatte nach der Auslosung der EM-Qualifikation 2020 im Dezember in Dublinhochkarätige Gegner vom Format Brasiliens oder Argentiniens als Kontrahenten für die beiden Testspiel-Termine gefordert. Zum Jahresauftakt trifft die DFB-Auswahl am 20. März in Wolfsburg auf Serbien.

EM-Qualifikation: DFB-Team im März gegen Holland

Alle anderen acht Länderspiele des Jahres bestreitet der Ex-Weltmeister in der EM-Qualifikation. Die Ausscheidungsrunde beginnt am 24. März mit dem Duell in Amsterdam gegen die Niederlande. Weitere Kontrahenten sind Nordirland, Weißrussland und Estland. Der Gruppensieger und der Gruppenzweite qualifizieren sich für die EM im Sommer 2020.

Das Spiel gegen Argentinien ist das zweite Wiedersehen mit den Südamerikanern nach dem 1:0 nach Verlängerung gewonnenen WM-Finale 2014. Zwei Monate nach dem Triumph von Rio hatte es bei einem Test in Düsseldorf ein 2:4 gegeben. Der letzte Heimsieg gegen Argentinien war das 4:2 im Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale 2006 in Berlin.

Bereits bekannt ist, dass beim Spiel gegen Argentinien nicht Stamm-Keeper Manuel Neuer im Tor stehen wird, sondern Ersatzmann Marc Andre ter Stegen. Der Streit um den Platz im Tor beim DFB hatte in den letzten Wochen für heftigen Wirbel gesorgt.

Manuel Neuer hatte sich bisher stets bewährt. So war er auch Torwart des WM-Finales 2014 als Deutschland mit einem 1:0 durch Mario Götze zum Weltmeister wurde. Seither hat sich allerdings einiges verändert im DFB-Kader um Joachim Löw. Wer von den WM-Helden von 2014 auch heute Abend noch beim Spiel Deutschland-Argentinien spielen darf, lesen sie bei tz.de.*

dpa

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