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Eintracht hofft auf Mainzer Schützenhilfe

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Adi Hütter
Frankfurts Trainer Adi Hütter (l) unterhält sich nach Spielende mit dem Mainzer Dominik Kohr. © Thomas Frey

Aufgeben gilt für Eintracht Frankfurt nicht! Die Hessen hoffen im Kampf um den Einzug in die Königsklasse auch auf Schützenhilfe von Mainz 05. Die Rheinhessen treffen auf Dortmund. Mit einem Remis gegen den BVB wäre ihr Abstieg vermieden und Frankfurt wieder im Rennen.

Frankfurt/Main (dpa) - Für Eintracht Frankfurt könnte der eine Punkt zu wenig sein, für den FSV Mainz 05 aber von entscheidendem Wert.

Während die Hessen durch das 1:1 (0:1) im Endspurt der Fußball-Bundesliga um den Einzug in die Champions League ins Hintertreffen geraten sind, könnten die Rheinhessen mit einem weiteren Punktgewinn den Abstieg endgültig abwenden. Die Frankfurter hingegen liegen mit einem Zähler hinter Borussia Dortmund auf Platz fünf. Sie sind auf einen Patzer der Westfalen angewiesen, um in der Königsklasse noch ihre Premiere feiern zu können. Mainz könnte dabei sogar Zünglein an der Waage sein.

SITUATION DER FRANKFURTER: Die Eintracht kann aus eigener Kraft den ersten Einzug in die Champions League nicht mehr schaffen, auch wenn das Restprogramm mit dem Gastspiel bei Absteiger FC Schalke 04 und gegen den SC Freiburg lösbare Aufgaben bietet. Dortmund muss immerhin noch nach Mainz und spielt zum Saisonausklang gegen den Tabellensechsten Bayer Leverkusen. „Der Fight ist noch nicht zu Ende“, sagte Frankfurts Coach Adi Hütter nach dem 100. Bundesligaspiel für die Eintracht an der Seitenlinie kämpferisch. „Wir haben schon sehr viel gewonnen, sind nächstes Jahr wieder international dabei. Aber natürlich möchten wir nach den Sternen greifen.“

LAGE DER MAINZER: Die Nullfünfer trennten nur wenige Minuten von dem vorzeitigen Klassenerhalt. Doch in der 85. Minute gelang Ajdin Hrustic mit einem spektakulären Lupfer noch das 1:1, nachdem Karim Onisiwo die Gäste schon in der 11. Minute in Führung gebracht hatte. „Die Mission ist noch nicht zu Ende. Es geht auf die Zielgerade zu“, sagte der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt. „Es war ein großer Schritt, aber wir bleiben fokussiert und arbeiten professionell weiter.“ Auch sein Trainer Bo Svensson, mit dem die Mainzer in 15 Spielen der Rückrunde 29 Punkte holten - nach nur sieben in der Hinrunde -, versprach weiter vollen Einsatz: „Wir wollen alles auf den Platz bringen und soviel wie möglich rausholen und investieren.“

MAINZ ALS ZÜNGLEIN AN DER WAAGE: Die Nullfünfer hatten 2018/19 den Sprung der Frankfurter in die Champions League mit verhindert: Bis kurz vor Saisonende lagen sie gut im Rennen, verloren dann aber die letzten drei Spiele, unter anderem zu Hause gegen Mainz. Diesmal könnten die Rheinhessen Schützenhilfe in den Partien gegen Liga-Vierten aus Dortmund und den Tabellendritten VfL Wolfsburg leisten - und die Eintracht damit in die Königsklasse hieven. „Es geht nicht darum, einem ein Bein zu stellen und etwas zu verhindern“, betonte Svensson. „Wir spielen für Mainz wollen in der Liga bleiben. Ich kann versprechen, das Beste in den letzten Spielen zu machen.“

© dpa-infocom, dpa:210509-99-533064/2

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