Neuer FC-Trainer

Ex-Chef Stevens hat Zweifel an Gisdols Eignung für Köln

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Huub Stevens (r) hat Zweifel an der Eignung von Markus Gisdol als Trainer beim FC Köln. Foto: Guillaume Horcajuelo/epa/dpa

Köln (dpa) - Sein früherer Chef Huub Stevens hat Markus Gisdol eine schwere Zeit als Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln prophezeit.

"Ich weiß nicht, ob es mit ihm und dem FC passt", sagte Stevens dem "Express". Gisdol war von September 2011 bis Dezember 2012 Stevens' Co-Trainer bei Schalke 04. 2015 wurde der Niederländer Gisdols Nachfolger in Hoffenheim. Dass Gisdol in Köln, wo er am Montag als Trainer verkündet wurde und Stevens auch einmal arbeitete, erfolgreich sein wird, bezweifelt sein ehemaliger Chef.

"Ich denke, dass er kein Trainer ist, der die nächsten drei, vier Jahre für Köln arbeiten wird. Aber vielleicht hat er aus seinen Entlassungen ja gelernt, außerdem muss er sich beweisen. Ich hoffe für Köln, dass er die Kurve kriegt und mit dem FC die Klasse hält, denn ich bin weiterhin der Meinung, dass mit der Truppe mehr drin ist", sagte der 65-Jährige.

Nicht ganz so skeptisch ist Stevens bei dem neuen Sport-Geschäftsführer Horst Heldt, mit dem er auf Schalke ebenso zusammenarbeitete. "Horst war FC-Profi, liebt die Stadt und den Karneval", sagte Stevens: "Ich denke, dass er sich mit dem Verein identifizieren kann und hoffe, dass er aus den Fehlern bei seiner letzten Station Hannover gelernt hat."

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