Sonntag im ZDF

Fußball-Fieber wieder da? TV-Quoten für die WM 2022 steigen

Trotz Boykott-Gedanken können sich die Deutschem dem WM-Fieber wohl doch nicht entziehen. Am Sonntag (27. November) sind die TV-Quoten deutlich höher als zuvor.

Nach einem ernüchternden Einstieg und Einschaltquoten, die geradezu auf ein Rekordniveau gesunken waren, scheint das Interesse der Deutschen an der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar endlich wieder erwacht zu sein. Die Fernseh-Quoten haben sich beim Spiel am Sonntag (27. November) erholt, auch wenn die Gesamt-Reichweite noch immer deutlich unter vergangenen Fußball-Weltmeisterschaften liegt.

TV-Quoten für die WM 2022 steigen: Erstes Spiel mit über 10 Millionen Zuschauern

Deutlich mehr Menschen haben am Sonntagabend das Spiel Deutschland gegen Spanien im ZDF geschaut. Die Fans stecken sich nun scheinbar doch nach und nach wieder mit dem Fußball-Fieber an. Spannend war das Match, das unentschieden endete und den Deutschen somit die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale ließ, dann schließlich auch.

Das 25. Spiel des Turniers lockte laut DWDL erstmals über 10 Millionen Menschen vor den Fernseher. Immerhin, auch wenn bei der vorherigen Weltmeisterschaft 2018 bereits sechs der ersten 25 Spiele diese Marke knackten. Am vierten Spieltag der WM 2022 waren die Fernseh-Quoten trotz Deutschland-Spiel sogar auf einem Rekordtief.

TV-Quoten für die WM 2022 steigen: Knapp den Bestwert verpasst

Nur knapp verpasste das Spiel einen Bestwert für 2022 mit durchschnittlich 17,05 Millionen Zuschauern, die ab 20 Uhr den TV einschalteten. Die meistgesehene Sendung wurde es aber nicht. Zum Vergleich: Das Finale der Frauen-WM im Sommer erzielte mit rund 17.9 Millionen Zuschauern höhere Werte.

Beim Match am Sonntag ergab sich eine Quote von 49,3 Prozent. Starke Werte, auch wenn die natürlich weit hinter Quoten von vorherigen WMs zurückliegen, die bis zu 80 Prozent erreichten. Die Fans, die beim Public Viewing zusehen, wurden wie immer nicht mitgezählt. Allerdings dürften das im Vergleich zu 2018 deutlich weniger sein – auch in Heidelberg herrscht zur WM in Katar „tote Hose“. (resa)

Rubriklistenbild: © dpa/Federico Gambarini

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