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Heidenheim siegt - Kampf um Aufstiegsränge bleibt spannend

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Fast alle Spitzenteams gewinnen am 21. Spieltag der 2. Bundesliga ihre Partien. Heidenheim schafft den Sprung auf Platz vier hinter Köln und Berlin. Tabellenführer HSV muss erst am Montag ran.

Heidenheims Torschütze Robert Glatzel (2.v.l.) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:0 gegen Darmstadt. Foto: Uwe Anspach
1 / 7Heidenheims Torschütze Robert Glatzel (2.v.l.) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:0 gegen Darmstadt. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Magdeburgs Philip Türpitz bejubelt seinen Treffer zum 1:1 gegen Holstein Kiel. Foto: Peter Steffen
2 / 7Magdeburgs Philip Türpitz bejubelt seinen Treffer zum 1:1 gegen Holstein Kiel. Foto: Peter Steffen © Peter Steffen
Ingolstadts Spieler feiern das Tor zum 2:0 gegen Erzgebirge Aue. Foto: Robert Michael
3 / 7Ingolstadts Spieler feiern das Tor zum 2:0 gegen Erzgebirge Aue. Foto: Robert Michael © Robert Michael
Kölns Spieler freuen sich nach dem 4:1 über den FC St. Pauli. Foto: Marcel Kusch
4 / 7Kölns Spieler freuen sich nach dem 4:1 über den FC St. Pauli. Foto: Marcel Kusch © Marcel Kusch
Der 1. FC Union Berlin besiegte vor knapp 20.000 Zuschauern den SV Sandhausen. Foto: Andreas Gora
5 / 7Der 1. FC Union Berlin besiegte vor knapp 20.000 Zuschauern den SV Sandhausen. Foto: Andreas Gora © Andreas Gora
Fürths Spieler bejubeln den späten Siegtreffer durch Daniel Keita-Ruel (2.v.l). Foto: Daniel Karmann
6 / 7Fürths Spieler bejubeln den späten Siegtreffer durch Daniel Keita-Ruel (2.v.l). Foto: Daniel Karmann © Daniel Karmann
Bochums Lukas Hinterseer (r) und Paderborns Jamilu Collins kämpfen um den Ball. Foto: Roland Weihrauch
7 / 7Bochums Lukas Hinterseer (r) und Paderborns Jamilu Collins kämpfen um den Ball. Foto: Roland Weihrauch © Roland Weihrauch

Düsseldorf (dpa) - Das Rennen um die Aufstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga wird immer spannender.

Der 1. FC Heidenheim gewann am Sonntag beim abstiegsbedrohten SV Darmstadt 98 mit 2:1 (1:0). Holstein Kiel musste sich allerdings mit einem 1:1 (1:1) beim 1. FC Magdeburg zufrieden geben und verpasste einen Sprung nach vorn. «Wir wollen in den nächsten Spielen alles raushauen und unsere Spiele gewinnen», sagte Kiels Torhüter Kenneth Kronholm trotzig nach dem Remis: «Mal sehen, was im Mai dabei rauskommt.»

In der dritten Sonntagspartie landete Ex-Bundesligist FC Ingolstadt im Kellerduell mit Erzgebirge Aue einen wichtigen 3:0-Auswärtssieg, bleibt als Tabellen-17. punktgleich mit Schlusslicht MSV Duisburg aber stark gefährdet. «Wir haben wieder zu Null gespielt. Das Selbstvertrauen müssen wir mitnehmen in die nächsten Spiele», sagte Ingolstadts Trainer Jens Keller nach dem höchsten Sieg seit rund einem Jahr. Immerhin ist eine Rettung wieder in Sichtweite.

Tabellenführer Hamburger SV (40 Punkte) kann mit einem Sieg am Montagabend (20.30 Uhr) gegen Dynamo Dresden den alten Abstand zu den übrigen Teams wieder herstellen. Härtester Verfolger ist der 1. FC Köln (39), der schon am Freitag klar mit 4:1 gegen den FC St. Pauli gewonnen hatte. Den Aufstiegsrelegationsplatz belegt Union Berlin (37) nach dem 2:0 am Samstag gegen den SV Sandhausen. Mit den Eisernen punktgleich sind nun Heidenheim und St. Pauli.

Die Kiezkicker sind der Verlierer des Spieltags, weil sie als einziges Spitzenteam am 21. Spieltag eine Niederlage hinnehmen mussten und mit 35 Zählern etwas den Anschluss verloren. «Das müssen wir so hinnehmen. Und dieser Cordoba ist halt richtig gut», sagte St. Paulis Defensivstratege Marvin Knoll.

Die St.-Pauli-Pleite fiel am Freitag in Köln gleich ziemlich deftig aus. Gefeierter Mann des Abends im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften RheinEnergieStadion war FC-Stürmer Jhon Cordoba, der die Hanseaten mit dem ersten Dreierpack seiner Karriere fast im Alleingang besiegte. Kein Wunder, dass der Kolumbianer das Spielgerät gar nicht mehr hergab. «Alle Spieler sollen unterschreiben und dann nehme ich den Ball mit nach Hause», sagte der 25-Jährige, der nach seinem Wechsel 2017 von Mainz keinen leichten Stand hatte. «Ja, das war heute mein bester Tag, seitdem ich in Köln bin. Ich werde das alles mit meiner Familie genießen.»

Trainer Markus Anfang ist froh, dass er neben Top-Torjäger Simon Terodde, der das vierte FC-Tor beisteuerte und schon 23 Saisontreffer erzielte, einen weiteren treffsicheren Stürmer hat. «Er hatte eine schwierige Zeit. Aber er hat sich auch richtig reingehängt, dafür belohnt er sich gerade», sagte Anfang über Cordoba.

Infos zum Spieltag der 2. Bundesliga

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