2. Bundesliga

Coronavirus: KSC gegen Darmstadt 98 ohne Zuschauer - Vorverkauf für Bochum-Spiel gestoppt

Der KSC muss am Samstag auf seine Fans verzichten (Archivfoto).
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Der KSC muss am Samstag auf seine Fans verzichten (Archivfoto).

Karlsruhe – Der Karlsruher SC wird sein Heimspiel gegen Darmstadt 98 ohne Zuschauer austragen. Grund ist die aktuelle Situation rund um das Coronavirus:

  • Coronavirus: Karlsruher SC gegen SV Darmstadt 98 ohne Zuschauer.
  • Vorverkauf für Heimspiel gegen den VfL Bochum gestoppt.
  • Mehrere Geisterspiele in der 2. Bundesliga.

Im Kampf um den Klassenerhalt muss der Karlsruher SC am Samstag (14. März) auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 findet aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer statt. 

Vom Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe haben wir am heutigen Mittwoch um 15.40 Uhr schriftlich mitgeteilt bekommen, dass das kommende Heimspiel ohne Zuschauer stattfinden muss. Zum Schutz der Gesamtbevölkerung haben wir natürlich Verständnis für diese Maßnahme, werden unsere Fans aber auf den Rängen schmerzlich vermissen“, sagt KSC-Geschäftsführer Michael Becker nach der Entscheidung. 

Karlsruher SC gegen SV Darmstadt 98 ohne Zuschauer

Durch den Wegfall der Zuschauer sind Einnahmeverluste in Höhe von bis zu 500.000 Euro pro Spiel zu erwarten. Da wir als Verein diese finanziellen Folgen selbst tragen müssen, würden wir uns freuen, wenn Zuschauer auf ihre Erstattung verzichten oder die Tickets vorzugsweise in Wertgutscheine umwandeln. Weiterhin bauen wir auf das Verständnis unserer Partner und Sponsoren hinsichtlich ihrer Werbe- und Hospitalityleistungen“, so Becker weiter. „Hinsichtlich der Erstattung der Eintrittskosten haben sich unsere Mitarbeiter im Ticketing bereits seit Montag intensiv mit diesem Szenario befasst.

Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen den VfL Bochum (20. März) ist indes gestoppt worden. Auch für das Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (4. April) können momentan keine Tickets erworben werden. KSC-Profi Marvin Wanitzek wird mit den Niedersachsen in Verbindung gebracht.

PM/nwo

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