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KSC-Routinier Gordon spricht über Karriere-Tiefpunkt: „Das war ein Einschnitt“

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Von: Nils Wollenschläger

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Die KSC-Profis trauern 2015 nach dem dramatisch verpassten Aufstieg in die Bundesliga.
Die KSC-Profis um Daniel Gordon trauern 2015 nach dem dramatisch verpassten Aufstieg in die Bundesliga. © Marijan Murat/dpa

Karlsruhe - Verteidiger Daniel Gordon vom Karlsruher SC spricht in einem Interview über seinen Karriere-Tiefpunkt und seine Zukunft in Karlsruhe:

Erst Ende September hat der Karlsruher SC bekanntgegeben, dass Abwehr-Routinier Daniel Gordon doch noch einmal einen neuen Vertrag erhält. Am vergangenen Zweitliga-Spieltag hat der gebürtige Dortmunder ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Beim FC St. Pauli haben die Badener einen klaren 3:0-Sieg geholt, Gordon hat 90 Minuten durchgespielt.

Karlsruher SC: Daniel Gordon spricht über Relegation gegen HSV

„In den vergangenen Wochen haben wir schon wirklich gute Ansätze gezeigt und es einfach verpasst, uns zu belohnen. Das haben wir heute wirklich sehr gut gemacht - in den entscheidenden Momenten waren wir da und haben die Tore gemacht“, sagt Gordon nach seiner gelungenen Rückkehr.

In einem Interview mit dem Online-Portal „meinKA“ hat sich der 35-Jährige auch zu einem seiner bittersten Momente seiner Karriere geäußert. 2015 hat der KSC nach einem dramatischen Rückspiel die Relegation gegen den Hamburger SV verloren - der Traum vom Aufstieg in die Bundesliga war geplatzt.

Karlsruher SC: Daniel Gordon auch nach dem Karriereende beim KSC?

Die verlorene Relegation gegen den HSV war ein tiefer Schlag und ein Einschnitt in meiner Karriere. Aber es hat nicht sein sollen. Jeder Verein und jeder Spieler schreibt seine eigene Geschichte, so Kleinigkeiten wie damals der Freistoß entscheiden am Ende des Tages über vieles“, verrät Gordon, der auch nach der Karriere in Karlsruhe bleiben will.

Es ist kein Geheimnis, dass ich mich mit meiner Familie hier in Karlsruhe wohlfühle und wir hierbleiben wollen. Der Verein und ich arbeiten gut miteinander, wir harmonieren – warum nicht auch beispielsweise in der Jugendarbeit. Fakt ist, dass ich die andere Seite erst kennenlernen muss.“ (nwo)

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