Corona-Krise

4 Millionen Euro weniger Einnahmen - KSC-Profis verzichten erneut auf Gehalt

Die Spieler des KSC verzichten erneut auf Gehalt.
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Die Spieler des KSC verzichten erneut auf Gehalt.

Karlsruhe – Beim Karlsruher SC muss weiter gespart werden. Aufgrund der Folgen der Corona-Krisen verzichten die Spieler erneut auf Gehalt.

  • Karlsruher SC: Spieler verzichten erneut auf Gehalt.
  • KSC plant mit vier Millionen Euro weniger Einnahmen.
  • Ein Grund sind die fehlenden Zuschauer.

Update vom 12. August: Die Profis des Karlsruher SC werden auch weiterhin nicht ihre vollen Bezüge beanspruchen. „Die ganze Mannschaft verzichtet dankenswerterweise für die gesamte Saison erneut auf zehn Prozent ihres Gehalts. Bei unseren Spielern ist die Corona-Krise nun definitiv angekommen“, sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer der Deutschen Presse-Agentur.

Der finanziell angeschlagene Verein plant in der neuen Saison mit rund vier Millionen Euro weniger Einnahmen. „Wir m��ssen daher ein wenig mehr auf den Geldbeutel schauen, weil uns die Zuschauer wegbrechen und wir auch weniger TV-Geld bekommen“, sagt der 54-Jährige. Letzteres habe die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Club vergangene Woche mitgeteilt.

Karlsruher SC: Spieler verzichten auf Gehalt

Rund drei Viertel der geplanten Mindereinnahmen beim KSC werden durch den Ausschluss der Zuschauer im Wildparkstadion verursacht. Eine weitere Million stammt aus Mindereinnahmen bei den TV-Geldern. Neben seinem Budget von rund zehn Millionen Euro will der KSC auch seine Kadergröße anpassen. Drei Torhüter, 18 Feldspieler und fünf Nachwuchsspieler sieht der Kaderplan laut Kreuzer im Moment vor.

Karlsruher SC: KSC-Profis setzen Zeichen

Erstmeldung vom 31. Juli: Der Karlsruher SC will mit seinen Profis über einen erneuten Gehaltsverzicht in der kommenden Saison verhandeln. „Wir werden die Gespräche mit den Spielern dazu suchen“, sagt KSC-Geschäftsführer Michael Becker der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Zuvor haben auch die „Badischen Neuesten Nachrichten“ darüber berichtet.

Karlsruher SC: Spieler sollen erneut auf Gehalt verzichten

In den letzten Monaten der vergangenen Saison verzichteten die KSC-Profis auf zehn Prozent ihrer Bezüge. „Durch die Corona-Krise nehmen wir in der kommenden Saison vier Millionen Euro weniger ein“, so Becker: „Wir planen bis Jahresende ohne Zuschauer, was uns drei Millionen kostet. Dazu gibt‘s eine Million weniger TV-Geld.

Der Etat für die Profi-Mannschaft, der in der vergangenen Spielzeit bei rund zehn Millionen Euro lag, muss entsprechend verringert werden. Mit Corona-Tests starten die Karlsruher am Samstag in die Saisonvorbereitung. Ihr erstes Mannschaftstraining bestreiten sie am kommenden Dienstag.

Karlsruher SC: Neuer Präsident gewählt

Am Donnerstag haben die Mitglieder Holger Siegmund-Schultze zum neuen Präsidenten gewählt. Ein Tweet des KSC sorgt indes für Aufregung - und wird wenig später wieder gelöscht. (dpa/nwo)

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