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Boris Becker: Emotionaler Worte live im TV – „Wir lieben dich“

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Von: Marco Büsselmann

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Tennis-Legende Boris Becker sitzt seit Ende April in London im Gefängnis. Ex-Rivale John McEnroe sendet live im TV einen emotionalen Gruß an den Leimener:

Update vom 28. Juni: Tennis-Legende John McEnroe hat zum Auftakt des Rasen-Klassikers in Wimbledon via TV eine emotionale Botschaft an Boris Becker ins Gefängnis geschickt.

NameBoris Becker
Alter54 Jahre
GeburtsortLeimen
ElternKarl-Heinz Becker, Elvira Pisch

„Boris, wir lieben dich. Wir vermissen dich, Mann“, sagt der Amerikaner als Experte während der BBC-Übertragung des Grand-Slam-Turniers. Moderatorin Sue Barker ergänzt: „Das tun wir wirklich.“ Zuletzt hat McEnroe bereits berichtet, dass er Becker rund um Wimbledon im Gefängnis besuchen will.

Ob der 54-Jährige nach Ablauf seiner Haftstrafe wieder als Experte neben McEnroe bei der BBC tätig sein wird, hat der britische TV-Sender zuletzt offen gelassen. Es sei „noch keine Entscheidung über die Zukunft getroffen worden“, teilt eine Sprecherin des britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Deutschen Presse-Agentur vor dem Turnier mit.

Boris Becker im Gefängnis: Ex-Rivale John McEnroe will ihn besuchen

Erstmeldung: Tennis-Legende Boris Becker sitzt nach wie vor in London eine zweieinhalbjährige Haftstrafe wegen Insolvenzverschleppung ab. Nun soll kein Geringerer als sein ehemaliger Kontrahent John McEnroe planen, Becker einen Besuch abzustatten.

Wie mehrere britische Medien berichten, habe der 63-Jährige vor, Becker während des Wimbledon-Turniers zu besuchen, das ab nächsten Montag (27. Juni) in London stattfindet. Zu dieser Zeit wird der US-Amerikaner das Turnier für die BBC kommentieren. Ein Job, den auch Becker in der Vergangenheit übernommen hat.

Daher ist es McEnroe besonders wichtig, Becker im Gefängnis einen persönlichen Besuch abzustatten: „Ich fühle mich schrecklich. Boris ist ein Freund von mir. Ich weiß nicht genau, wo er sich gerade befindet. Ich glaube, er wurde erst kürzlich in ein anderes Gefängnis verlegt. Aber ich will ihn sehen, wenn das möglich ist und er es möchte. Ich fühle mich einfach schrecklich“, erklärt er.

Boris Becker und John McEnroe 2002 in Essen.
Boris Becker (re.) und John McEnroe 2002 in Essen. © Bernd Thissen/dpa

Wiedersehen zwischen Boris Becker und John McEnroe im Gefängnis

Ob und wann der Besuch von McEnroe stattfindet, ist bislang noch nicht bekannt. Auf dem Platz haben sich die beiden Tennis-Legenden insgesamt zehnmal duelliert, ihre dramatischen Tennis-Duelle haben einst Millionen von Fans in ihren Bann gezogen.

Becker ist dabei insgesamt achtmal als Sieger hervorgegangen. Auch Boris Beckers Mutter Elvira hat kürzlich geplant, ihren Sohn zu besuchen. Daraus wird nun vorerst jedoch nichts. Übrigens: Beckers Sohn Noah hat kürzlich mit Partykönig Michael Ammer auf Mallorca gefeiert. (mab)

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