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Irre Live-Panne bei der Darts-WM! Deutsche Zuschauer sehen plötzlich Pferde statt Pfeile

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Von: Marius Epp

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Pferderennen wollten die Sport1-Zuschauer eigentlich nicht sehen.
Pferderennen wollten die Sport1-Zuschauer eigentlich nicht sehen. © Screenshot Youtube/Sport1

Bei der Übertragung der Darts-WM aus dem „Ally Pally“ ging am Donnerstag einiges schief. Zuschauer auf der ganzen Welt bekamen falsche Bilder angezeigt.

London - Was war das denn? Sport1*- und DAZN*-Zuschauer dürften reichlich verwirrt gewesen sein, als während der Live-Übertragung der Darts-WM* plötzlich Pferde statt Dartpfeile über den Bildschirm flimmerten.

Fast hätten es die übertragenden Sender pannenfrei ins neue Jahr geschafft, doch dann passierte ausgerechnet beim spannenden Duell zwischen den beiden Engländern Luke Humphries und Chris Dobey das Riesen-Malheur. Vom Darts-Match gab es einen harten Schnitt zu einem Pferderennen.

Darts-WM: Malheur bei Live-Übertragung - „Falsches Knöpfchen gedrückt“

Schuld trifft die beiden deutschen Sender allerdings genauso wenig wie alle anderen Kanäle. Das TV-Bild wird von der Regie vor Ort geliefert - die Panne dürfte also auf der ganzen Welt zu sehen gewesen sein. „Da hat wohl jemand in England ein falsches Knöpfchen gedrückt“, reagierte Sport1-Kommentator Basti Schwele verdutzt.

Für mehrere Minuten blieb ihm und Co-Kommentator Robert Marijanovic nichts anderes übrig, als zu improvisieren. „Auf welches Pferd hast du gesetzt, Robby?“, fragt Schwele. „Die Nummer 13 hat eine gute Quote“, scherzt Marijanovic. „Es können noch Scheine angenommen werden in der Kommentatoren-Box.“

Panne bei Darts-WM: Pferde statt Pfeile

Auch Darts*-Papst Elmar Paulke und Profi Max Hopp bei DAZN wurden vom plötzlichen Bildwechsel kalt erwischt. „Auf diese Bilder haben wir keinen Einfluss“, entschuldigt sich Paulke bei den Zuschauern. „Der Pferdesport ist brillant, ich mag ihn gerne - bevorzuge aber dann doch kleine Pfeile.“

Paulke und Hopp schwenkten prompt zum Radio-Kommentar um - mithilfe des Live-Spielstandes. „Machen wir ein bisschen Radio, auch nicht schlecht.“ Beide Kommentatoren-Teams schlugen sich bravourös, bis schließlich nach einigen Minuten wieder das richtige Signal gesendet wurde.

Humphries gewann das Match letztlich knapp mit 4:3 und zog ins Viertelfinale ein. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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